Besuchsbericht Der Hoferwirt // Neustift

vom 19.08.2019

Traditionwechsel von Senior zu Junior, der steht nun auch hier im Hoferwirt in Neustift vor der Tür.
Überraschender aber freudiger Weise sah ich, als ich über den Lieferanteneingang in die Küche des weitum bekannten Chef Werner Zittera ging, seinen Sohn Peter, von welchen mir die Wirtsleut schon des Öfteren erzählt haben, beim Schlutzkrapfen machen. Dazu wurde ich vom gesamten Team gleichermaßen herzlichst begrüßt. Peter verriet mir, dass er nun doch vielleicht hier im Familienbetrieb bleibt und seine junge aber intensive Karriere wie bei Dreisternekoch Norbert Niederkofler in Südtirol, dem Steira Wirt, dem Wirtshaus der Familie Rauch oder dem Jadhof im Stubaital auf Eis zu legen.
Früher (ja eigentlich nur die Generation vor mir) wurde bestimmt wer Hof und Haus oder sonstiges übernimmt. Gott Lob gibt es diesen Zwang nicht mehr und der Übernehmende macht das auf eigenen Wunsch, meist aus Leidenschaft, Motivation, Liebe und Herzblut aus seinem Beruf eine Berufung zu machen.
Allein schon die gesetzlichen und bürokratischen Vorschreibungen eines Betriebes bereitet einem genug Kopfzerbrechen, aber wenn man dann den Enthusiasmus und Erfolg des jungen Nachfolgers sieht lohnen sich alle Bemühungen und alles schaltet automatisch auf Freude und Stolz um.
So sehe ich das gerade bei Familie Zittera. Auch wenn die Challenge von Peter noch so hart ist, wird sich am Ende eine große Zufriedenheit einstellen. Den Generations-Kampf gab es schon seit jeher vor Christi Geburt und wird wohl immer weitergehen.
Hier im Falle Hoferwirt fällt mir spontan Werners berühmte Brennesselsuppe ein, die es noch immer zu jeder Jahreszeit gibt. So wie ich den Juniorchef einschätze wird dieser Klassiker immer seine Berechtigung haben, aber eben nur auf saisonaler Basis (im Frühling z.B.). Dazu kommen der Spargel, Bärlauch, oder die Schwammerl- und Wildzeit, usw. Hier sollte man die Motivation und Innovation eines Jungunternehmers fördern und unterstützen. Dies gibt Selbstvertrauen, denn auf die Nase fliegen sie ganz von alleine.
Nun zu den Kreationen von Peter welche ich schon in der Küche probieren durfte. Einen „Kalbliburger“ mit süß-sauren Gurken und Ingwer-Mayonnaise. Klingt Interessant, ist interessant und schmeckt a no sau guat.
Das Fleisch beim Hoferwirt kommt ausschließlich aus der Umgebung. Das meiste sogar aus der eigenen Landwirtschaft. Da kann man sich nur auch über beste Qualität und Nachhaltigkeit freuen!








Ebenfalls zu erwähnen ist das große Hobby von Werner: seine Fischzucht. Deshalb ist die mit vielen Schmankerln, Klassikern und neuen Kreationen bestückte Speisekarte so anspruchsvoll. In der Küche herrscht ein toller Teamgeist aber auch im Service sind alle sehr freundlich und familiär zu wegen. Bevor die urigen, authentischen Tiroler Stuben, der gemütliche Speisesaal und der helle schöne Wintergarten sich mit Gästen füllen, plaudere ich noch mit Angelika während ich die Kreation vom Kalbsbries auf Pfeffernudeln genüsslich verspeise.
Auch diese waren mit Sicherheit ein bis zwei Hauben wert.
Al dente gekochte hausgemachte Nudeln mit leichter Pfeffernote getoppt mit feinem Ragout vom Milchkalbsbries. Exzellenter authentischer Geschmack, beste Qualität und schönes Aussehen geben dem Gericht eine besondere Note.
Mittlerweile ist das Restaurant mit Haus und à-la-carte Gästen gefüllt und ich überreichte Angelika mit Freude das Qualitätssiegel 2019. Ich wünsche allen noch eine gute Saison sowie viel Erfolg für den Juniorchef.
Neustift, am 19. August 2019 Johann Pichler

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