Besuchsbericht Gamskogelhütte // Westendorf

vom 10.05.2014

Es ist ein herrlich warmer und sonniger Frühlings-Samstag, als ich bei der Gamskogelhütte eintreffe. Die Seniorchefin, Frau Anna Margreiter ist damit beschäftigt, den Parkplatz vor dem Haus zu reinigen. Wann immer ich sie sehe, macht sie sich nützlich und hilft den jungen Wirtsleuten nach besten Kräften. Bei einem späteren Gespräch mit ihr, was mich stets erfreut und ehrt, vertraut sie mir an, dass sie nunmehr im 80 zigsten Lebensjahr ist und noch immer mithilft. Solange ich gebraucht werde mache ich das gerne, meint sie zu mir. Es ist immer fein mit ihr zu plaudern, verfügt sie doch über eine enorme Lebenserfahrung und hat einen glasklaren Verstand. Ein BRAVO und ein KOMPLIMENT an dieser Stelle.
Von Barbara, der „besseren Hälfte“ von Peter werde ich ebenso freundlichst begrüßt. Wie immer strahlt sie, dass es eine Freude ist. Ich komme (so wie unzählige andere Gäste eben auch) so gerne in die Gamskogelhütte, weil hier ehrliche Gastfreundschaft gelebt (um nicht zu sagen zelebriert)wird. Nichts ist aufgesetzt, man sieht, dass die Wirtsleute und auch die MitarbeiterInnen ihre Arbeit am Gast gerne verrichten.
Auch die „Küchenmannschaft“, Herr Peter Margreiter und seine rechte Hand, der tüchtige Koch, Herr Bernhard Krall machen ihre Arbeit ganz vorzüglich. Und so schmeckt es dann auch:
Die Bärlauchsuppe duftete nach wildem und dem bekannten Knoblauch. Die Suppe war heiß, geschmackvoll und hatte eine sämige Konsistenz. Frischer Schlagrahm und geröstete Brotwürfel rundete diesen saisonalen Suppenklassiker perfekt ab. Besser kann man diese Suppe nicht zubereiten.
Dies trifft auch auf den tagfrischen Schweinsbraten mit Serviettenknödel und Speckkrautsalat zu. Ich erbat mir eine kleine Portion. Die freundliche Service-Mitarbeiterin fragte mich, ob ich den Bauch oder den Schopf möchte. Ich entschied mich für den Bauch. Die Scheibe war saftig und zart, die Kruste herrlich „kross“, der leicht gebundene Natursaft von allerbestem Geschmack, der Speckkrautsalat war genauso wie ich ihn mag. Die Scheibe vom Serviettenknödel war flaumig und wohlschmeckend. Zusätzlich reichte mir Barbara eine kleine Schüssel vom Kartoffelsalat, welcher wiederum sehr gut mundete und mit frischer Bachkresse verfeinert wurde. Besser kann man dieses Gericht nicht zubereiten. Obwohl ich mehr als satt war ließ mir der Chef des Hauses mitteilen, ich müsse unbedingt noch „den knackig frischen Birnenkuchen“ probieren. Ich teilte mir ein Stück mit der Seniorchefin Frau Anna, was mich in den Genuss eines längeren Gesprächs mit ihr brachte.
Zusammengefasst darf ich wie folgt festhalten:
a) Die Qualität aus der Küche von Herrn Peter Margreiter und Herrn Bernhard Krall ist eine ausgezeichnete. b) Die Service- und Dienstleistungsqualität von Frau Barbara Margreiter und ihren fleißigen Mitarbeiterinnen ist vorbildlich. Das ist Tiroler Wirtshauskultur auf allerbestem Niveau. c) Frau Anna Margreiter unterstützt ihre Nachfolger in vielen Belangen. Besonders wichtig ist jedoch ihre Gästebetreuung. So wie ich erfreuen sich unzählige (Stamm) Gäste an ihrer Präsenz. d) Das Verhältnis von Preis zu Leistung ist im „Hauser Margreiter“ ohnehin ein ausgezeichnetes
Die Gamskogelhütte ist für mich ein Parade Tiroler Wirtshaus. Authentisch, ehrlich und stets korrekt.
Samstag, 10. Mai 2014 Ernst Schmiedhuber

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