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Besuchsbericht Gasthaus Bärenbichl // Jochberg vom 04.10.2017

Ein herrlicher Herbsttag führt mich heute nach Jochberg in den Gasthof Bärenbichl der Familie Aufschnaiter. Der Gasthof liegt etwas versteckt in Jochberg. Das Haus erscheint von außen unscheinbar, aber sehr gepflegt. Das ändert sich aber beim Betreten des Hauses. Im Eingangsbereich sehe ich eine kleine Schnaps-Brennerei, einen alten Bauernofen und noch einige Dekorationsgegenstände aus frühen Tagen. Um ins Restaurant zu gelangen, muss man in den ersten Stock. Hier empfängt den Gast eine urig, warme Atmosphäre. Reichlich altes Holz nimmt die gesamte Gaststube ein. Auch ein traditioneller Kachelofen darf in einer typisch Tiroler Stube nicht fehlen. Hier fühlt man sich als Gast sicherlich wohl. Die Chefin des Hauses, Michaela Aufschnaiter empfängt mich herzlich und führt mich an einen freien Tisch.
Sie reicht mir die Speisenkarte und zählt auch einige Empfehlungen des Tages auf. Beim Studieren der Karte fällt mir auf, dass ausschließlich regionale Gerichte angeboten werden. Das gefällt mir gut, da ich auch weiß, dass Herr Anton Aufschnaiter sehr auf den regionalen Einkauf achtet. Das setzt sich auch beim Gruß aus der Küche fort. Schwarzbrot mit einer rohen Hirschwurst unterstreichen die Regionalität. In der Karte erblicke ich ein Blutwurst-Gröstel und das Dessert ist auch schon ausgemacht. Die Moosbeer-Nocken haben es mir angetan. Da denke ich immer an meine Kindheit, als wir die Moosbeeren selbst gesammelt hatten und meine Mutter daraus Marmelade oder eben Moosbeer-Nocken für uns gemacht hatte.

Doch nun zu meinem Gröstel. Das wird nach einer angemessenen Wartezeit in einem Guss-Pfandl mit Stil serviert. Begleitet wird das Gericht mit Speckkrautsalat. Das Gröstel war geschmacklich sehr gut. Reichlich Blutwurst mit Zwiebeln, etwas Majoran und dünn geschnittene Kartoffeln in der Pfanne geröstet, was will man mehr. Der Krautsalat war frisch und mit noch warmen gerösteten Speckstreifen garniert. Ein rundum gelungener Hauptgang. Hier wird Herr Aufschnaiter zu Recht immer wieder ausgezeichnet. Auch die Gäste an den Nebentischen loben die Küche in höchstem Masse. Nun freue ich mich auf die Nocken. Diese werden auch in einer Guss-Pfanne serviert. Die Nocken brutzeln noch leicht in der Pfanne. Obenauf mit Kristall-Zucker vollendet, schmecken die Moosbeer-Nocken außerordentlich gut. So gut und so einfach kann regionale Küche schmecken.

Nun gesellt sich auch der Hausherr zu mir an den Tisch. Wir unterhalten uns über die laufende Sommersaison und die täglichen Herausforderungen. Abschließend kann ich berichten, dass die Familie Aufschnaiter mit Herzblut, Engagement und strukturiert den Betrieb führt. Die Leistungen aus Küche und Service sind vorbildlich, die Räumlichkeiten Blitz Sauber und ich kann den Bärenbichl als tolles authentisches Tiroler Wirtshaus nur weiter empfehlen.

Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2017 überreicht. Hier hat der Gast das Gefühl bestens aufgehoben zu sein. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit. Beim Hinausgehen konnte ich noch ein paar Worte mit dem Senjor-Chef plaudern. Er war mit dem Brennen von Meisterwurz beschäftigt. Ja, hier kann man auch hausgebrannten Schnaps genießen und auch käuflich erwerben.

Mittwoch, 04.Oktober 2017

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