Besuchsbericht Forellenhof // Leutasch vom 09.02.2016

Die Tiroler Wirtshauskultur ist nicht für die Fisch

Heute Abend geht es wieder in die „Luitasch“ zum wunderschönen Weidachsee, dort, wo die Forellen der Fischerei Leutasch gezüchtet werden. Gleich neben dem See ist das Restaurant „Forellenhof“ mit großem Parkplatz und Ausgangspunkt für eine Seeumrundung oder im Sommer zum Fischen an den vielen Stegen am See.
Das Restaurant ist ausgebucht, kein Wunder, man fühlt sich sofort wohl in der großen oder kleinen Gaststube.

Ein offener Kamin, die etwas größeren Tische mit den Eckbänken, in blau-gelben Farbtönen gehaltenen Polsterungen und Vorhängen macht alles so richtig heimelig und wirkt sehr beruhigend. Der sehr elegant gedeckte Tisch und die Deko harmonisieren mit dem Rest zu einem perfekten, gemütlichem Ambiente. Die rasche und freundliche Begrüßung des Kellners trotz vollen Hauses zeigt von höchster Professionalität. Die sehr schöne und aufwendig gestaltete Speisekarte, die eine Auswahl an Forelle, Saibling und roter Forelle weit meinem Vorstellungsvermögen übertrifft, ist auch mit vielen Tiroler Schmanckerln und einem besonderen Tiroler Käsebrett bestückt. Sehr imposant!

Kulinarisches:
Ich bleibe bei meiner Empfehlung des netten Kellners, im Ganzen gebratene Forelle „Leutascher Art“ (Speck, Kapern, Weißbrotwürfel) und als Vorspeise das „Carpaccio von Forelle und Lachs“. Meine Frau nimmt einen gemischten Salat und die Kreation „Italienische Forellenfilets“. Zu allen Fischspezialitäten werden leckere frische Petersilienkartoffeln extra gereicht.
Auch auf die Weinempfehlung gehen wir gerne ein, eine sehr gute Wahl die super zum Fisch passt. Das alle Fische auch filetiert und grätenfrei serviert werden, kam bei meiner Frau, aber auch an den Nebentischen sehr gut an.


Das Carpaccio war dünn geschnitten auf einen schönen großen Glassteller angerichtet mit Zitrone, Salz und Pfeffer dezent gewürzt und von bester Qualität. Super!

Der Salat war mit frischen Zutaten und sehr nett angerichtet. Bei dem Dressing könnte der Geschmack noch etwas kräftiger ausfallen.
Die beiden Hauptspeisen waren perfekt gebraten, innen noch schön saftig, nicht zu viel gewürzt. So kam der frische Forellenfleischgeschmack richtig gut zur Geltung. Ich liebe es so.
Die Kreation „italienisch“ war sensationell, so die Aussage meiner Frau. Grätenfreie Forelle Butterflyschnitt überbacken mit Tomaten, Shrimps, Mozzarella und mit Basilikum Pesto verfeinert. Super kreativ!

Nach einem netten Gespräch (Thema Tourismus- und Arbeitsmarktentwicklung) mit Mario, wir kannten uns ja schon von früher, übergab ich ihm das Qualitätssiegel 2016.

Leider war auf der Urkunde kein Platz mehr für dieses, da der Forellenhof schon seit Jahrzehnten der Tiroler Wirtshauskultur angehört.

Fazit:
Die Pflege der Tiroler Wirtshauskultur liegt der Familie Avi sehr am Herzen und mit ihrem unermüdlichen Einsatz, den Tipp top Zustand vom Restaurant, den langjährigen Mitarbeitern sowie der ausgezeichneten Fischküche mit den tollen Kreationen, bleibt ihnen der Erfolg noch lange erhalten. Die Gäste wissen das sehr zu schätzen, dass die Tiroler Wirtshauskultur nicht für die Fisch ist.

9. Februar 2016
Johann Pichler

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