Besuchsbericht Gasthof Juchhof // Lermoos vom 24.06.2014

Es ist ein kühler, regnerischer Frühsommertag, als ich beim Gasthof der Familie Koch eintreffe. Wie von den letzten Jahren gewohnt, befindet sich der Betrieb im absoluten topp-Zustand. Alles ist sehr ordentlich, blitzsauber und bestens arrangiert. Ich betrete die Stuben und werde rasch von der freundlichen und sympathischen Service-Mitarbeiterin, Frau Tina entdeckt und mit der sauber geschriebenen und klassisch gestalteten Speisenkarte versorgt. Ich studiere selbige und denke mir, wie schwierig es doch in der Dienstleistung im Allgemeinen und in der Gastronomie im Besonderen ist, den ständig wechselnden Anforderungen gerecht zu werden. Bei Schönwetter bzw. in Hochsaisonzeiten weiß der Gastronom nicht, wie er die anfallende Arbeit bewältigen soll, an Schlechtwettertagen wiederum ist wenig zu tun. Dann wird die Zeit zum Ordnen, zum Putzen etc. genutzt. Frau Tina (sie stammt aus Hirsching am Ammersee) kontrolliert die Bierdeckel und tauscht diese wenn nötig aus. – Es gibt immer was zu tun im Gasthof….

Ich meinte, einige Zeit unentdeckt zu bleiben, aber da habe ich wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Rasch entdeckt mich Helmut und leistet mir Gesellschaft. Mich freut das immer sehr, denn er ist ein profunder Fachmann um nicht zu sagen ein „Gastronomie- Profi“. Seit mehr als 30 Jahren führt er den Betrieb mit seiner umtriebigen Gattin Renate. Bekanntlich steht ja hinter einem erfolgreichen Unternehmer stets eine sehr tüchtige Frau. Im Juchhof bestätigt sich diese These. Unterstützt werden die beiden von der Tochter Jasmin, welche mit viel Engagement und Bravour den Hotelbetrieb betreut bzw. den „Bettenverkauf“ forciert. Seit Herbst 2013 ist auch der Sohn des Hauses Manuel wiederum zurück im elterlichen Betrieb und ist vorwiegend in der Küche beschäftigt. Mir ist er als ausgezeichneter Koch in Erinnerung. Am Ende meines opulenten Mittagsmals hat er sein Können erneut unter Beweis gestellt. Aber dazu später.

Nach kurzer Überlegung erbitte ich mir das Menu des Tages. Ich ersuche um kleine Portionen.

Als Speisenauftakt gibt es eine heiße, kräftige und wohlschmeckende Frittatensuppe. Reichlich Frittaten befinden sich in der Suppentasse sowie frischer Schnittlauch.

Als Hauptgericht bereitet mir Helmut ein Rahmschnitzel mit Spätzle und Gemüse zu. Sowohl die Zubereitung wie auch die Anrichteweise sind tadellos. Unbedingt soll ich den Nachtisch probieren, empfehlen mir die freundlichen Damen im Service. Auch die Schwester des Chefs, Frau Silvia betreut den Servicebereich auf vorbildliche Art und Weise. Ich vergesse ganz kurz die „Kalorien“ und so bekomme ich die vom Juniorchef des Hauses zubereitete köstliche Erdnussbutter-Eiscremetorte mit etwas Schokoladensauce, einer „Fächer-Erdbeere“ sowie ein Blatt von der Minze.

Die Küchenqualität kann insgesamt wiederum mit sehr gut beurteilt werden. Die Service- und Dienstleistungsqualität verdient diese Attribute allemal. Frau Tina ist höflich, umsichtig und kompetent. So auch Frau Silvia. Die beiden repräsentieren einen tadellosen Service, wie man es sich eben in einem Tiroler Wirtshaus erwartet und nur wünschen kann. Mit Helmut habe ich mich noch ausführlich über den Saison bzw. Geschäftsverlauf unterhalten. Es war wieder einmal sehr angenehm im Tiroler Wirtshaus Juchhof der Familie Koch.

Dienstag, 24. Juni 2014

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