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Besuchsbericht // Gasthof Jakober, Alpbach vom 05.06.2009

Im Alpbachtals ist es ist noch kühl an diesem Frühjahrstag. Obwohl die Terrasse ordentlich eingedeckt und von einigen Gästen bereits besetzt ist, nehme ich dennoch in der Stube Platz. Bereits beim Eingang begrüßt mich Frau Anita, die Schwester der Chefin, auf das Freundlichste.

Service – Ambiente - Tirolnote

Der Gasthof verfügt über wunderschöne Stuben. Diese sind in ihrer Ursprünglichkeit belassen und trotz zahlreicher Umbau- und Verbesserungsmaßnahmen nicht verändert worden. Es ist ein besonderes Gefühl in den Stuben verweilen zu dürfen. Die nichtrauchenden Gäste werden vor den Rauchern geschützt, das Ambiente ist ausgezeichnet. Sowohl die Dekoration wie auch die Tischkultur sind sehr ordentlich. Selbst zur Mittagszeit werden Stoffservietten eingedeckt. Wie schon in den vergangenen Jahren kümmert sich Frau Anita in vorbildlicher Weise um ihre Gäste. Sie ist stets präsent, ohne jemals aufdringlich zu sein. Herzlichkeit, Höflichkeit und Aufmerksamkeit sind ihre Attribute. Tiroler Gastlichkeit in vollendeter Form findet man im Gasthof Jakober.

Kulinarik

Als Auftakt wähle ich die Frittatensuppe. Diese wird mir heiß in einer dekorativen Suppenschüssel serviert. Die Suppe verfügt über eine schöne Farbe und einen angenehmen Geschmack. Die Frittaten sind hausgemacht und üppig vorhanden. Frischer Schnittlauch perfektioniert die Suppe.
Als Hauptgericht wähle ich den „Alt Wiener Zwiebelrostbraten“ mit Bratkartoffeln. Das Fleisch ist von bester Qualität, weich und zart zugleich, die gebundene, braune Soße ist geschmackvoll, allerdings durch die Industrie unterstützt. Die Röstzwiebeln sind richtig zubereitet und hausgemacht. Die Bratkartoffeln entsprechen allerdings nicht meinen Vorstellungen, kommen sie doch aus dem schwimmenden Fett (Friteuse). Dies ist fachlich nicht richtig und auch nicht nötig. – Schade. Als Garnitur finde ich auf dem Teller: einen kleinen Maiskolben, eine Pfefferoni, einige feine Tomatenspalten sowie etwas Kräuselpetersilie. Auch hier wäre weniger mehr!
Der gemischte Beilagensalat besteht aus lollo rosso, lollo biondo, Eisberg, Rucola, Gurkensalat, Karottenrohkost, Weißkraut, Mais, rote Bohnen, einer Spalte vom gekochten Ei und der Tomate. Alle Salate sind frisch und geschmacklich tadellos.

Die Küchenqualität kann mit sehr gut beurteilt werden. Die Servicequalität von Frau Anita mit herausragend.

Zusammenfassung und Anregungen

Besonders gefallen hat mir:
• Der informative Einleitungstext auf der Speisenkarte
• Das schöne Porzellan Geschirr
• Die wunderschönen Stuben mit der geschmackvollen Ausstattung
• Die allgemeine Sauberkeit und Ordnung
• Das angenehme Ambiente
• Die vorzügliche Dienstleistungsqualität

Mit dem Wirt, Herrn Jakob Larch hatte ich noch ein freundliches und ausführliches Gespräch. Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur habe ich dem Chef des Hauses gerne und direkt überreicht. Am AMA Herkunfts-Sicherungssystem wird teilgenommen.


Ernst Schmiedhuber
5. Juni 2009

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