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Besuchsbericht Wirtshaus Rohrerhof // Kramsach - Höfemuseum vom 27.04.2018

Ein herrlicher Frühlingstag begleitet mich auf dem Weg in das Wirtshaus Rohrerhof der Familie Graml-Senn in Kramsach. Es freut mich jedes Mal hierher fahren zu dürfen, um die Köstlichkeiten aus der Küchegenießen zu können und die engagierten Wirtsleute zu treffen. Direkt neben dem „Museum Tiroler Bauernhöfe“ liegt das Haus eingebettet in der Tiroler Berg Landschaft. Vom Parkplatz gelangt man in etwa fünf Minuten zum Rohrerhof. Mein erster Weg führt mich gleich in die Küche, das Reich von Ingeborg Graml-Senn. Dort treffe ich auch den Hausherrn, Franz. Die Begrüßung ist sehr herzlich. Mit Ingeborg habe ich ein tolles Gespräch über die junge Saison und deren Herausforderungen. Auch ein kurzes Fachgespräch unter Köchen findet noch zeitlich Platz.

Im Zuge des Gesprächs reden wir auch über mein Essen. Ich bekomme einen Koster von der hausgemachten Milzschnitten-Suppe. Danach erbitte ich mir einen kleinen gemischten Salat. Als Hauptgang bekomme ich ein gebratenes Lachsforellenfilet auf Spargel-Risotto. Und zum Dessert dürfen die obligatorischen Grieß-Strietzel nicht fehlen. Heute aber nur eine kleine Portion. Franz empfiehlt mir zum Fisch eine Glas Weißwein, den er frisch auf der Karte aufgenommen hat. Ein Cuvee von Weißburgunder, Chardonnay und grünem Veltliner. Das klingt sehr interessant.

Schon nach kurzer Wartezeit wird die Suppe serviert. Diese ist so wie erwartet, hausgemacht und geschmacklich hervorragend. Auch die Rindssuppe verdient zu Recht diesen Namen. Eine kräftige Suppe, die nach Fleisch, Knochen und Gemüse schneckt. Ein wunderbarer Start mit diesem Suppen-Klassiker, der fast nicht mehr auf den Speisenkarten zu finden ist. Auch der Salat ist frisch und knackig. Zusätzlich bekomme ich noch ein Kürbiskern-Öl und Chili-Essig. Der Hauptgang ist optisch ansprechend auf einem weißen Teller angerichtet. Das Lachsforellen-Filet ist auf dem Spargel-Risotto angerichtet. Frisch geriebener Parmesan und etwas Ruccola vervollständigen das Gericht. Geschmacklich ist es ausgezeichnet. Die Lachsforelle ist auf dem Punkt gebraten und noch etwas glasig. Das Risotto ist nicht zu fest und die Spargel-Stücke haben noch etwas Biss. Das war ein rundum gelungenes Essen.

Nun kommt die Nachspeise. Ich habe die Dessert-Portion (4 Strietzl) bestellt, denn man bekommt diesen augenscheinlich vergessenen Klassiker nur schwer. Was soll ich sagen, die Krönung des Tages. Für Liebhaber der Grieß-Süßspeisen ein Muss. Die Strietzel sind im Inneren schön weich und außen leicht knusprig. Der Weichselröster rundet diesen traditionellen Tiroler Klassiker herrlich ab. Alleine für diese Süßspeise hat sich der Besuch mehr als gelohnt.
Nun hat Ingeborg etwas Zeit und kommt zu mir an den Tisch. Ich habe die Gelegenheit über die Abläufe in der Küche zu sprechen, die Herausforderungen mit dem alljährlichen Ansturm der Gäste und einige fachliche Belange. Die Wirtsleute Graml-Senn sind überaus engagierte Gastronomen, die mit viel Herz und Einsatz den Rohrerhof führen. Das freut mich ganz besonders. Die Vielzahl von Stammgästen und der gute Ruf bestätigen dies augenscheinlich. Das Wirtshaus Rohrerhof ist ein würdiger Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur und ich kann nur wärmstens einen Besuch empfehlen.

Gerne habe ich Herrn Franz Graml-Senn das Qualitätssiegel für 2018 überreicht und wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.

Freitag, 27. April 2018

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