Besuchsbericht Brennhütte // Waidring vom 05.10.2017

Heute ist ein Bilderbuchtag, um zur Brennhütte der Familie Riedlsperger auf der „Steinplatte“ zu gehen. Es ist der einzige Mitglieds-Betrieb, zu dem man einen kleinen aber feinen Fußmarsch vom Parkplatz der Waidringer Steinplatte in Kauf nehmen muss. Die Bergwelt ist hier atemberaubend und ist allemal einen Besuch wert. Die Brennhütte liegt eingebettet in den Bergen und erlaubt einen wunderbaren Rundum-Blick. Auf der Sonnen-Terrasse (die Brennhütte ist nur im Sommer geöffnet)kann man bei Sonnenschein die Seele baumeln lassen. Ich nehme an einem freien Tisch Platz. Christoph Riedlsperger kommt an den Tisch und begrüßt mich herzlich. Wir sprechen kurz über die in Kürze ablaufende Sommersaison und der Herausforderung, die der Wetterabhängige Betrieb mit sich führt. Auch erfahre ich auch einige Details über das neue Bauprojekt in Waidring. Auf einem Flyer ist das imposante Hotel als Zeichnung zu bewundern. Doch nun zurück zum Anlass meines Besuches. Christoph reicht mir die Speisenkarte. Diese ist übersichtlich und mit einigen regionalen Klassikern gestaltet. Heute entscheide ich mich für eine Fleischstrudel-Suppe und einem Hirsch-Gulasch mit Spätzle. Mittlerweile ist die Terrasse rappelvoll mit Wanderern. Wie ich feststellen kann, sind viele davon Stammgäste. Mittlerweile bekomme ich den ersten Gang serviert. In einer Suppenschale schwimmen vier Stück vom Fleischstrudel. Geschmacklich ist die Suppe so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Gut gewürzt und in Blätterteig gebacken. Die Rindssuppe ist kräftig und verdient ihren Namen. Ein wirklich gelungener Einstieg. Das selbige kann ich vom Hirsch-Gulasch berichten. Mit Pfifferlingen veredelt, schmeckt es gut. In einer Schüssel bekomme ich sogar noch etwas Rotkraut. Die Spätzle sind, wie es sich gehört, hausgemacht und tadellos. Die Preiselbeeren bringen noch etwas Süße in das rundum gelungene Mittagessen. Wie ich auch an den Nebentischen sehen kann, sind die Gäste auch von der Küche angetan.
Christoph überredet mich noch zur Hausspezialität in Sachen Dessert, das Stanitzel. Da kann ich nicht nein sagen. Gott sei Dank habe ich ja gesagt, denn das Stanitzel ist ein Gedicht. In Verbindung mit Schlagsahne, hausgemachtem Beeren-Ragout und etwas Eierlikör ist das wunderbar. So darf ein Essen gerne enden. Ich lerne die Familie Riedlsperger als engagierte und fachlich versierte Gastronomen kennen. Auch die Mitarbeiter fühlen sich sichtlich wohl und alle arbeiten Hand in Hand. Ich durfte auch mit den Eltern von Christoph ein paar Worte wechseln. Des Weiteren kann ich berichten, dass sich das Haus und die WC- Anlagen sauber und gepflegt präsentiert haben
.
Gerne überreiche ich dem Hausherrn das Qualitätssiegel für das Jahr 2017 und wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit. Ein würdiger Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur, den ich nur wärmstens im Sommer nach einer kleinen oder größeren Wanderung empfehlen kann. Donnerstag. 05.Oktober 2017

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