Besuchsbericht Gasthof Goldene Rose // Lechaschau vom 04.02.2017

Frauenpower im Wirtshaus

Im Traditionsgasthof Goldene Rose in Lechaschau ist immer mit großem Andrang zu rechnen, da die sehr gute Küche und die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Familie Klotz ein Garant der Tiroler Wirtshauskultur ist. Da ich allein unterwegs war durfte ich ausnahmsweise am Stammtisch Platz nehmen. Schlachtwochen sind momentan in der Goldenen Rose und logischerweise nützen das viele Einheimische, um wieder einmal nicht alltägliche altbekannte Gerichte zu probieren und genießen. Sie wissen auch, dass der einheimische Küchenchef Hans Peter Strehle sie bekocht wie in alten Zeiten, denn auch er ist ein Verfechter der klassischen traditionellen Küche.
Die Goldene Rose ist eine Drehscheibe der Wirtshauskultur in der Dorfgemeinschaft von Lechaschau. Der Gasthof ist ein lebendiger Vertreter einer Jahrhunderten gewachsenen Wirtshauskultur wo an den Tischen der charaktervollen urigen Stuben zahllose Freundschaften entstanden und nicht weniger zerbrochen sind.

Ein solches Gasthaus ist selten und setzt in der Außerferner Gasthauslandschaft besondere Akzente. Es ist in vielerlei Hinsicht ein prägendes Element des menschlichen Zusammenlebens. Das gemeinsame Essen und Trinken unter einem Dach, Wesensmerkmale des familiären Zusammenhalts, vom Taufmahl über die Hochzeitsfeier bis zum Leichenschmaus, wird im Gasthaus öffentlich und erhält dadurch eine besondere Bedeutung im sozialen Gefüge des Gemeinwesens.

Ein wichtiges Element ist der unermüdliche Einsatz der Familie Klotz sowie die außerordentliche Gastfreundschaft der langjährigen Servicemitarbeiter, Frau Gerlinde, Nicole oder dem türkisch-stämmigen Herrn Silo. Die machen den Aufenthalt in diesem gemütlichen Ambiente der alten Stuben einzigartig, besser gesagt, unvergesslich. Sie arbeiten sehr professionell und noch dazu mit Leidenschaft, Humor und Liebe.

Natalie, die Junior-Chefin half auch fleißig mit trotz noch nicht ganz verheiltem Beinbruchs. Ich erbat mir aus der sehr attraktiven Schlachtkarte einen alten Klassiker: „Blunzengröstel“.

Das wichtigste dabei ist die Qualität der Blutwurst, welche in diesem Falle ausgezeichnet war und vom heimischen Metzger stammt. Herr Strehle hat noch Speck und Zwiebel mit angeröstet so dass der Geschmack verfeinert wird. Die Portionsgröße war perfekt und es mundete hervorragend, auch das Spiegelei. Nach dem fachkundigen Gespräch mit Natalie und ihrer Mutter überreichte ich ihnen mit Stolz das Qualitätssiegel der Tiroler Wirtshauskultur 2017.

Lechaschau, am 04.02.2017

Johann Pichler

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