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Besuchsbericht Gasthof Hirschen // Reith-Leithen b. Seefeld vom 10.01.2016

Moderne Tiroler Wirtshauskultur hinter antiken Mauern

Da ich fast täglich beim Gasthof Hirschen vorbeifahre war der erste Besuch schon längst fällig. Die Außenfassade wurde vor zwei Jahren einem Facelifting unterzogen. Das graue Holz wurde sandgestrahlt und die Mauern wurden frisch gestrichen. Der Gasthof und der dazugehörige Bauernhof sieht rundherum immer sehr gepflegt und einladend aus. Speziell im Sommer mit dem schönen Blumenschmuck und der schönen kleinen Terrasse.
Der kleine Weiler nach dem steilen Zirlerberg ist der Anfang des schönen Hochplateaus, und das Wirtshaus war wohl die erste Adresse wo man Rast gemacht hat. Gutes Essen, Tiroler Bier, die schönen Zimmer und nette Wirtsleute machten einem die Entscheidung nicht schwer.

Die gemütlichen alten Stuben werden feinst säuberlich gehegt und gepflegt. Ein Hingucker ist das historische Wandgemälde von den zwei Riesen, Thyrsus und Haymon aus einer lokalen Tiroler Sage.
Kleine Erker mit Holzfiguren, ein Kruzifix der besonderen Art sowie ein gemauerter Kachelofen mit Messingtürchen sind nur einige Besonderheiten der alten Stuben.
Auffallend auch die Glaskunst an den Fenster und Türen, die geschmiedeten Türklinken und die große wuchtige Eingangstüre. Die alten Truhen, die alte Nähmaschine als Beistelltisch, die Vorhänge und Tischdecken mit dem Hirschmuster, machen dieses Wirtshaus zu einer typischen Tiroler Atmosphäre, die viele Gäste suchen.
Eine professionell gefaltete Stoffserviette, wie man sie fast nur noch in der Gastronomie zu sehen bekommt, zeugen von viel Passion, Einsatz und höchsten Anspruch der Wirtsleute. Das herrliche, kühle, naturtrübe Tiroler Bier trägt auch noch seinen Teil dazu bei.






Im Gegenteil man hat die Qual der großen Wahl. Beim „Hirschen“ so wie ihn mittlerweile die Einheimischen nennen ist auch eine Landwirtschaft angeschlossen und so sind viele Produkte aus der eigenen Herstellung auch in der Karte ausgezeichnet ist.

Kulinarisches:
Ich entschied mich für das Schweinemedaillon welches mit etwas weniger Hitze auch gut zurechtgekommen wäre, harmoniert großartig mit dem kräftigen Geschmack der Gorgonzola Sauce. Die in Kräuterbrösel geschwenkten Schupfnudeln wurden a part serviert. Mundeten ausgezeichnet. Das sogar in Form gebrachte(tournierte) Gemüse, ein Speckbohnenbündel waren auf den Punkt gegart, schmeckte vorzüglich wurde heiß auf dem Teller arrangiert. Die kalte Garnitur Gurke und Tomate könnte man getrost weglassen. Zum Dessert genoss ich eine Variation aus Schokolade. Auf den schön mit Früchten dekorierten Teller befand sich:
ein dunkles und ein helles Schokomousse, eine Schokoladeterrine im Baumkuchenmantel und ein cremiges weißes Schokoeis. Köstlich.
Nach einem kurzen Gespräch mit der im feschen Dirndl gekleideten Chefin kam später auch der Chef des Hauses später. Wir besprachen einige Dinge Ich lobte den unermüdlichen Einsatz und die große Motivation die sie sich für die Pflege der Tiroler Wirtshauskultur aufbringen. Auch der Senior Chef begrüßte mich noch herzlich zu später Stunde.

Fazit:
Hut ab vor den fleißigen, freundlichen Wirtsleuten Peter und Martina Scholl und ihren fachkundigen Mitarbeitern. Weiter so.

Pichler Johann
10. Jänner 2016

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