Besuchsbericht GH Hirschen // Imst vom 29.08.2009

Allgemeines Nachhaltiges Wirtschaften ist bei Familie Staggl Programm. Sowohl die Fassade wie auch der Eingangsbereich präsentieren sich in allerbester Verfassung. Alles ist ordentlich und tadellos instand gehalten, sauber und in hygienisch einwandfreiem Zustand. Die Stuben sind einladend und geschmackvoll dekoriert. Im oberen Stockwerk höre ich den Staubsauger, Sauberkeit gehört offensichtlich zu den obersten Geboten im Hause Staggl. Service – Ambiente - Tirolnote Obwohl es sehr heiß und die Terrasse gut frequentiert ist nehme ich in der „Hirschenstube“ Platz. Dass hier nicht geraucht werden darf nehme ich dankbar zur Kenntnis. Die Tischwäsche ist ohne Beschädigung und fleckenfrei. Die Menagen sind ebenso sauber wie aufgefüllt. Unverzüglich werde ich von den jungen Damen begrüßt und mit einer Speisenkarte versorgt. Meine Getränkewünsche sind rasch erfragt und ich beobachte den Service-Ablauf. Es ist erstaunlich, wie Frau Annemarie und ihre Kolleginnen die Gäste betreuen. Diese werden mit Blickkontakt angesprochen, sehr freundlich, höflich und flink umsorgt. Kompetent sind die Service-Mitarbeiterinnen allemal. Sie „zelebrieren“ Tiroler Gastlichkeit auf hohem Niveau. Kulinarik Von der sauber geschriebenen, gut lesbaren und übersichtlich gestalteten Speisenkarte wähle ich die Klare Rindsuppe mit Kasnocken. Die Suppe wird heiß in der Löwenmaultasse serviert. Sie überzeugt mich sowohl durch ihre Farbe wie auch durch ihren Geschmack. Die Kasnocke ist geschmackvoll und von tadelloser Konsistenz. Allein etwas mehr frischer, geschnittener Schnittlauch hat mir gefehlt. Von der Rubrik“ Hauptgerichte mit buntem Salat vom Buffet“ erbitte ich die Bandnudeln in Rahmsauce mit Pfifferlingen, Schinkenstreifen und Lauch. Auf einem ovalen, spitz zulaufenden Porzellanteller bekomme ich eine üppige Portion vom Nudelgericht mit reichlich Eierschwammerl. Die leicht gebundene Sauce ist sehr geschmackvoll und fachlich korrekt zubereitet. Die Bandnudeln sind zu sehr gekocht. „Al dente“ wäre richtig gewesen. Etwas Rucola sowie rote Paprikawürfel dienen als Garnitur. Den Beilagensalat nehme ich selbst vom Buffet. Das Salatbuffet ist durchwegs mit frischen Salaten bestück, geschmackvoll arrangiert und optisch ansprechend. Es gibt drei Dressings sowie diverse Öl- und Essigsorten. Die Küchenqualität kann insgesamt mit gut beurteilt werden. Diverse Kommentare von den Nebentischen untermauern diese Beurteilung. Die Servicequalitäten von Frau Annemarie sowie die ihrer Kolleginnen „verdienen ein sehr gut“. Zusammenfassung und Anregungen Mit der Chefin des Hauses, Frau Edith Staggl hatte ich ein freundliches und angeregtes Gespräch. Das Gütesiegel der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2009 habe ich ihr direkt und gerne überreicht. Besonders hat mir gefallen:
• Die tadellose Tischkultur mit den sauberen und gefüllten Menagen
• Die besonders ansprechende Speisenkarte mit dem ausgewogenem Angebot
• Das solide Preis/Leistungsverhältnis
• Die zahlreich anwesenden (einheimischen) Gäste Als Verbesserungsvorschlag habe ich:
• Den Apfelsaft gespritzt gleichmäßig einschenken (der Sirup setzte sich am Boden des Glases ab)
• Die Nudeln „al dente“ kochen Insgesamt handelt es sich bei Hotel Gasthof Hirschen in Imst um einen Vorzeigebetrieb der Tiroler Wirtshauskultur. Ernst Schmiedhuber
28. August 2009

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