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Besuchsbericht Brennhütte // Waidring vom 22.07.2014

Die große Hitze der letzten Tage hat sich vorübergehend verabschiedet und so ist der ca. 30 minütige Fußmarsch vom Parkplatz der Waidringer Festplatte zur Brennhütte äußerst angenehm. Ich genieße die Ruhe und die wunderschöne Bergwelt und beobachte die Flora und die Fauna auf dem Weg zur Familie Riedlsperger.

Beim Abstieg zur Hütte erkenne ich im Hochbeet frisches Gemüse, Kräuter und diverse Blattsalate, aus dem Rauchfang kommt heller Holzrauch. Die Wirtsleute sind schon vor Ort und haben bereits den Küchenherd eingeheizt. In der Brennhütte wird tatsächlich noch auf dem Holzherd gekocht. Die Lage, die Aussicht wie auch die Hütte selbst zählt für mich zu den schönsten Ausflugszielen in Tirol.

In der Stube nehme ich Platz und ich unterhalte mich mit den sympathischen Wirtsleuten über den Saisonverlauf, den Betrieb und anderes mehr. So berichtet mir Sepp, dass sie am 5. Juli ein 7 Gang Menu für ca. 30 Gäste zubereitet haben. Unter dem Titel: Gourmet auf der Alm gab es wiederum allerhand Köstlichkeiten aus der Region. Hier zeigt die gesamte Familie, dass sie auch auf „hohem“ Niveau kochen können. Und nicht nur deswegen, weil die Hütte auf über 1400 Meter Seehöhe liegt.

Kulinarisch wird sehr viel geboten, bei Frau Sonja und Herrn Sepp Riedlsperger. Ich wähle nach kurzer Überlegung das Wienerschnitzel vom Schwein mit Bratkartoffeln und Salat. Von Sonja erbitte ich mir eine kleine Portion. Alsbald höre ich den Schnitzelklopfer, kurz darauf dass brutzeln vom Butterschmalz in der Pfanne. Und so schmeckt das Schnitzel dann auch. Das Fleisch ist außen knusprig, innen zart und saftig, geschmackvoll ist es ohnehin. Dazu herrliche Bratkartoffeln, welche mit ein wenig Kümmel versehen sind. Des Weiteren gibt eine Spalte von der Zitrone, welche korrekterweise an den Enden gekappt ist. Ein kleines Schälchen mit dem Preiselbeer-Kompott harmoniert naturgemäß sehr gut zum Schnitzelklassiker. Der gemischte Beilagensalat besteht ausnahmslos von frischen (Blatt) Salaten, Gurkensalat mit Dill, Karottenrohkost, Kraut und einer Spalte von der Tomate. Das „obligate Mascherl“ auf dem Schnitzelteller, es besteht üblicherweise aus einer Spalte von der Tomate und etwas Blattsalate beförderte ich umgehend zum gemischten Salat. Somit kamen die beiden in den Genuss des sehr guten Essig-Öldressing und ich verspeiste alles zusammen mit sehr viel Appetit.

Abschließend darf ich festhalten, dass sowohl die Lage, die Ausstattung und die Art, wie die Hütte von der Familie geführt wird, allemal einen Besuch wert ist. Die Qualität aus der Küche und der freundliche, persönliche Service von Sonja und Sepp (oftmals auch vom Sohn Christoph) machen jeden Aufenthalt sehr angenehm. Die Gäste am Nebentisch waren ebenso wie ich sehr angetan.


22. Juli 2014
Erst Schmiedhuber

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