Besuchsbericht // Restaurant Forellenhof, Leutasch vom 25.02.2010

Es ist ein herrlicher, sonniger und warmer Wintertag. Im Raum Seefeld wie auch „in der Leutasch“ sind unzählige Gäste auf Langlauf-Schier unterwegs. Daher bereiten sich Wirtsleute auf ein starkes Geschäftsaufkommen vor.

Obwohl es den „neuen“ Betrieb in dieser Form bereits seit 17 Jahren gibt, präsentiert er sich in einem hervorragenden Zustand. Die Fassade, der Eingangsbereich, die Stuben wie auch die Toilette-Anlagen sind sehr gepflegt, sauber und ordentlich arrangiert. Nachhaltiges Wirtschaften ist allgegenwärtig.

Das Ambiente ist mit höchst angenehm zu beschreiben. Die Beleuchtung, die Belüftung wie auch die Beschallung sind vorbildlich. Im gesamten Restaurant wird nicht geraucht, somit fällt mir die Wahl des Platzes leicht.

Von den Wirtsleuten werde ich freundlichst begrüßt, vom Service-Mitarbeiter Herrn Claus bekomme ich unverzüglich die Speisenkarte ausgehändigt. Diese überzeugt mich sowohl durch das ausgewogene Angebot (welches natürlich bevorzugt Fischgerichte beinhaltet), wie auch durch die optische Präsentation. Auch hier kann ich von einer vorbildhaften Speisenkarten-Gestaltung berichte.

Als Auftakt wähle ich die Kaspreßknödelsuppe. In einer Löwenmaultasse bekomme ich eine heiße, wohlschmeckende und durch eine schöne Farbe gekennzeichnete Suppe. Der Preßknödel überzeugt mich durch seine Konsistenz und den Geschmack. Etwas frischer Schnittlauch verfeinert diesen Tiroler Suppenklassiker.

Als Hauptgericht erbitte ich mir das Räucherforellenfilet in Dillrahm-sauce. Zwei geräucherte, warme, entgrätete und von der Haut befreite Forellenfilets finde ich auf einem hübschen ovalen Teller. Der Geschmack ist wiederum ausgezeichnet, dies trifft auch auf die sämige Dillrahmsauce zu. Die Beilagen-Kartoffeln sind herrlich „speckig“, von schöner, gelber Farbe und ausgezeichnetem Geschmack. Etwas Butter und gehackte Petersilie dienen der Verfeinerung. Als Garnitur gibt es noch einen „Blätterteig-Fisch“ sowie ein Sträußchen vom Dill. – Perfekt!

Dies gilt auch für den optisch und geschmacklich vorzüglichen, gemischten Salat. Alle Salate sind frisch und tadellos mariniert. Es gibt Rucola, lollo biondo, Radicchio, Eichblatt, Endivie, Würfel von der Zucchini, Karotten-Rohkost, Mais, Kraut mit Kümmel, Kartoffel-Majonäse sowie Tomaten-Spalten.

Die Küchenqualität vom Restaurant Forellenhof kann erneut mit sehr gut beurteilt werden. Ebenso die Servicequalität von den Wirtsleuten Frau Christiane und Herrn Mario Avi sowie vom Kellner Herrn Claus.

Mit den Wirtsleuten hatte ich noch ein längeres und freundliches Gespräch.
Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 habe ich den Wirtsleuten gerne und direkt überreicht, ebenso die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre. Am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber, am Donnerstag, den 25. Februar 2010

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