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Besuchsbericht // Wirtshaus Rohrerhof, Kramsach vom 15.04.2010

Meine telefonische Nachfrage bei Herrn Reinhard, dem freundlichen und langjährigen Service-Mitarbeiter, ob der Betrieb geöffnet sei, wurde von ihm mit einem deutlichen „JA“ beantwortet. – So machte ich mich auf den Weg nach Kramsach, um der Familie Graml-Senn meinen Jahresbesuch abzustatten.

Bereits bei meiner Ankunft konnte ich erkennen, dass hier alle Vorkehrungen für die bevorstehende Saison getroffen werden. Die kleine, dem Rohrerhof vorgelagerte Terrasse war schon im Betrieb, die große wurde von Herrn Reinhard soeben vorbereitet.

Trotz des schönen aber dennoch kühlen Wetters nahm ich in einer der heimeligen Stuben Platz. Unverzüglich war Franz zur Stelle und versorgte mich mit der Speisenkarte. In der noch ruhigen Zwischensaison ist das Angebot ein wenig reduziert, was mich in diesem Falle aber keineswegs stört. Kann ich doch bei der Wirtsfamilie sicher sein, dass alle Gerichte frisch und tadellos zubereitet werden.

So war es dann auch. Ich erbat mir die Bärlauchsuppe mit Schwarzbrotwürfel. In einem schönen, dem Stil des Hauses angepassten Suppenteller samt Unterteller bekam ich eine geschmackvolle, sämige, heiße und von perfekter Konsistenz gekennzeichnete Suppe. Als Garnitur gab es frisch geschnittenen Bärlauch sowie geröstete Brotwürfel.

Als Hauptgericht wählte ich das Blutwurst-Gröstl mit Salat. Das Gröstl war wiederum tadellos zubereitet, die Kartoffeln korrekt geröstet, die Blutwurst ohne Haut und geschmackvoll. Viel frischer Schnittlauch verfeinerte auch dieses Gericht. Der gemischte Salat überzeugte sowohl von der Optik als auch durch seine Zusammenstellung. Es gab lollo rosso und biondo, rote Bohnen, Karotten Rohkost, Kraut, Mais, Eichblatt sowie eine Spalte von der Tomate. Das Dressing war mild aber dennoch geschmackvoll.

Die Küchenqualität im „Rohrerhof“ von Frau Ingeborg kann erneut mit sehr gut beurteilt werden. Die Dienstleistungs- und Servicequalität von Herrn Franz verdient dieses Prädikat ohnehin.

Besonders hat mir gefallen:

• Die sauberen, ordentlich arrangierten Stuben
• Die allgemeine Ordnung und Hygiene
• Die tadellose Tischkultur
• Die ausgezeichnete Qualität aus der Küche und vom Service
• Das angenehme Ambiente

Mit den Wirtsleuten hatte ich noch ein ausführliches und freundliches Gespräch. Vom „Rohrerhof“ der Familie Graml-Senn gibt es nur Bestes zu berichten…. Wenn nicht die leidige Angelegenheit mit dem Klapotetz wäre. Aber das ist eine „andere Geschichte!“

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 sowie die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre habe ich Franz direkt und gerne überreicht. Am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber, am Donnerstag, den 15. April 2010

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