Besuchsbericht // Hotel zur Post, Alpbach vom 14.06.2012

Es ist der erste, warme und sonnige Frühlingstag nach einer längeren, kühlen und regnerischen Wetterperiode. Die Luft ist wie reingewaschen, die Sicht auf die umliegende Bergwelt ist mehr als beeindruckend. Das Alpbachtal (Albpachtal?) zählt für mich zu den schönsten Gegenden Tirols. Auf die stimmige Architektur wurde stets geachtet, der Baustoff Holz ist allgegenwärtig und passt naturgemäß sehr gut zur Region.

So präsentiert sich auch das Hotel Zur Post vom Herrn Johann Hausberger. Wie auch in meinen letzten Berichten bemerkt, befindet sich das Haus in einem ausgezeichneten Zustand. In den letzten Jahren wurde auch in die „Hardware“ sehr viel investiert. Dem Ort entsprechend ziert schöner Blumenschmuck das Haus, die allgemeine Sauberkeit, Ordnung und Hygiene ist ohnehin vorbildlich.

Die Tische sind allesamt ordentlich eingedeckt und für die kommenden Gäste bereit. Es ist noch früh zu Mittag, als ich eintreffe und auf der Terrasse vor dem Haus Platz nehme. Ich studiere die wirklich saubere und attraktiv gestaltete Speisenkarte. Ab 12 Uhr gibt es das gesamte Angebot, aber es stellt weder für die Küche noch für den Service ein Problem dar, dass ich bereits um 11.30 Uhr bestellen möchte.

So wähle ich den Wiener Rostbraten an Zwiebelsauce, dazu reichen wir Röstkartoffeln und Bohnen-Gemüse. So steht es in der Karte geschrieben. Das Fleisch ist „kurz gebraten“, sozusagen (à la minute) Es ist saftig, zart, weich und wohlschmeckend. Dazu gibt es einen tadellosen Natursaft, hausgemachte Röstzwiebeln und geschmorte Zwiebeln. Die grünen Bohnen wurden mit gelben, grünen und roten Paprika sowie sautierten Tomaten verfeinert (letztere wurden vom Kerngehäuse befreit). Die Zubereitung sowie die Anrichteweise sind perfekt. Alles ist tadellos gewürzt und sauber angerichtet. Besonders gefällt mir die Tatsache, dass die Garnituren essbar sind und daher kein unnötiger Abfall produziert wird.

Sowohl Frau Katharina als auch Frau Marion im Service überzeugen durch ihre fachliche Kompetenz, durch ihre Freundlichkeit, Umsichtigkeit und Höflichkeit. Ein kurzer Rundgang durch die öffentlichen (Toilette) Anlagen bestätigte meinen allgemeinen Eindruck. Ein blitzsauberes Haus, welches vorbildlich geführt wird.

Frau Marion zeigte mir noch ganz stolz die Weinkarte. Auch hier wird mir klar, dass Könner am Werk sind. Den Chef des Hauses, Herrn Hausberger habe ich selbst nicht angetroffen. Es spricht aber für seine nachhaltige Betriebsführung, dass er von meinem Jahresbesuch Kenntnis erlangte und so hat er mich noch telefonisch kontaktiert um sich nach meinen Eindrücken zu erkundigen.

Vom Hotel Zur Post des Herrn Johann Hausberger kann ich auch in diesem Jahr wiederum nur das Beste berichten. Ob sich das Hotel Zur Post der Familie Hausberger nun in „Albpach“ oder in Alpbach befindet (so wie es im Hotelprospekt geschrieben steht) ist ja nachrangig, wichtig ist, dass in diesem Hause sehr gut gekocht wird und die Dienstleistung ohne Tadel ist.

Donnerstag, 14. Juni 2012

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