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Besuchsbericht Landhotel Strasserwirt // St. Ulrich i. P. vom 09.04.2012

Aus dem Hintergrund höre ich die strenge Stimme von der Chefin, Frau Viktoria Nothegger:

„Die Fensterbretter auf der Terrasse müssen abgewischt werden, und zwar täglich! „– Aufgrund der Stimmlage entnehme ich, dass sich der gesundheitliche Zustand offensichtlich doch wieder ein wenig gebessert hat. – Und das freut mich ganz besonders.

In der heimeligen Stube nehme ich Platz. Von Frau Ivett werde ich unverzüglich mit der sauber geschriebenen und ansprechend gestalteten Speisenkarte versorgt. Die dritte Saison ist sie nun in Österreich, erzählt sie mir. Seit Dezember vergangenen Jahres ist sie bei Familie Nothegger im Strasserwirt beschäftigt. – Ja es gefällt ihr sehr gut hier. Ursprünglich stammt sie aus der Nähe von Debrecen aus Ungarn. Frau Ivett fällt mir wegen ihres freundlichen und höflichen Wesens besonders ins Auge.

Rasch entscheide ich mich für eine kleine Portion Kaspressknödelsuppe. In einem hübschen Suppentöpfchen reicht mir Ivett eine heiße, kräftige und von schöner Farbe gekennzeichnete Suppe. Der Pressknödel ist kompakt und geschmackvoll, eine insgesamt sehr gute Suppe.

Als Hauptgericht erbitte ich mir den hausgemachten Frischkäse gebacken, auf Blattsalaten mit Preiselbeeren. Ich werde neugierig, frische Blattsalate im späten Winter. – Nun, drei Stück Käse sind von sehr guter Qualität und tatsächlich hausgemacht. Verschiedene Vitaminspender wie Radicchio, Ruccola, lollo rosso und biondo sowie weitere wirklich frische
Salate befinden sich auf dem großen, ovalen und dekorativen Teller. Das milde, dennoch geschmackvolle Essig-Öldressing ist sehr gut. Dazu gibt es eine Spalte von der Zitrone, drei Spalten von der Tomate sowie ein Schälchen Preiselbeeren. Fertig ist dieses wirklich köstliche Gericht.

Mit Frau Viktoria Nothegger unterhalte ich mich noch ausführlich über die weitere Entwicklung ihrer Gesundheit. Ich weiß, dass sie in ihrem Leben bereits enormes geleistet hat und so gebe ich zu bedenken, dass nunmehr der berechtigte Anspruch besteht, ein wenig kürzer zu treten. Später gesellt sich noch der Chef des Hauses, Herr Josef Nothegger dazu und er bestärkte mich in dieser Meinung. Die Küche im Hause ist mit dem Küchenchef sehr gut besetzt, daher kann sich Viktoria verstärkt anderen Aufgaben im Unternehmen widmen. Alles ist zum Besten bestellt, im „Hause Nothegger“.

Freitag, 9. März 2012
Ernst Schmiedhuber

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