Besuchsbericht GH Tannenhof // Ischgl vom 22.03.2010

Der Frühling zieht ein ins Paznauntal und die kräftigen Sonnenstrahlen kündigen das Ende vom Winter an. Zahlreiche schifahrende Gäste sind noch unterwegs, aber es gibt auch schon Wanderer, welche sich ebenso wie ich auf die warme Jahreszeit freuen.

Auf den Besuch im „Tannenhof“ freue ich mich ebenso, erwartet mich bei Familie Zangerl sicherlich wieder ein positives gastronomisch/kulinarisches Erlebnis.

So ist es auch. Von Frau Ramona, welche mir vom letzten Besuch bestens bekannt ist, werde ich freundlich begrüßt und mit der adrett gestalteten Speisenkarte versorgt.

Ich wähle die Kartoffelcremesuppe mit Kartoffelchips. In einem großen Suppenteller serviert mir Frau Ramona eine heiße, geschmackvolle und sämige „Erdäpfelsuppe“. Als Einlage gibt es Würfel von der Kartoffel, obenauf vier hausgemachte Kartoffelchips sowie frischen Schnittlauch. Die Suppe schmeckt ausgezeichnet.

Dies trifft auch auf das Kalbsragout mit Semmelknödel und grüne Bohnen zu. Die Beilage der grünen Bohnen erscheint mir etwas ungewöhnlich, passt aber insgesamt recht gut zum Gulasch. Das Fleisch ist weich, zart und saftig, der Gulaschsaft ist von sehr gutem Geschmack und der richtigen Konsistenz, die beiden Bündchen mit grünen Bohnen werden von gekochten Scheiben der Karotte zusammen gehalten. Eigentlich eine gute Komposition, wie es sich herausstellt. Als Garnitur gibt es einen kleinen „Tupfer“ mit Schlagrahm und ein wenig Paprikapulver sowie ein Sträußchen von der Blattpetersilie und vom Thymian. Auch die Garnitur ist stimmig.

Die Küchenqualität von Herrn Florian Zangerl im Gasthof Tannenhof kann insgesamt wieder mit sehr gut beurteilt werden. Dies trifft auch auf Frau Ramona zu: sie ist freundlich, höflich, umsichtig und hat besonders angenehme Umgangsformen.

Einige einheimische Gäste schätzen diese Attribute ebenso wie ich und vor allem auch die Küchenqualität des Hauses.

Mit den Wirtsleuten hatte ich wiederum ein längeres und freundliches (Fach) Gespräch.

Besonders hat mir gefallen:
- Die allgegenwärtige Sauberkeit und Ordnung
- Die tadellose Tischkultur sowie die allgemein hübsche Dekoration
- Das insgesamt angenehme Ambiente
- Die hygienisch einwandfreien Toilette-Anlagen

Als Verbesserungsvorschlag habe ich:
- Leise Hintergrundmusik anstatt Radionachrichten mit „mühsamen“ Werbeeinschaltungen wie z.B. lautstarke: „Ich bin doch nicht blöd, - Mann!“

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 sowie die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre habe ich den Wirtsleuten gerne und direkt überreicht. Am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber, am Montag, den 22. März 2010

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