Besuchsbericht Landgasthof Klause // Reutte - Ernberg vom 03.09.2019

Kulturerbe als Touristenmagnet mit Technik der Neuzeit
Schon seit langem sind die Visionen des Herrn Armin Walch jedem Außerferner und auch darüber hinaus bekannt. Vieles wurde umgesetzt und ist nun ein Touristenmagnet für den Fremdenverkehr geworden. Mit der Renovierung der Festung Klause hat alles begonnen, gefolgt von der Ruine Ehrenberg, dem Schlosskopf, dem Fort Claudia, dem Salzstadl, die Hängebrücke, das Hotel und neu ist nun der Schrägaufzug. Ein eindrucksvolles Video auf der Webseite ehrenberg.at erzählt die Geschichte ab 50 n. Chr. bis dato. Die Herausforderungen von heute sind wohl Überzeugungsarbeiten sowie aus behördlicher und finanzieller Sicht die historischen Strukturen in Einklang mit der Technik von heute und dem momentan trendigen Umweltbewusstsein zu verbinden. Auch die Verpflegung war wahrscheinlich damals eine schwierige Sache, heutzutage ist es ähnlich nur ist es diesmal eher mit dem Wohlstand verbunden. Behördliche Auflagen, sowie Hygiene- und Lebensmittelgesetze gab es früher vielleicht auch schon, aber der Hunger wird hier wohl eher im Vordergrund gestanden sein. Nach normalen anfänglichen Schwierigkeiten auf Grund der plötzlich gestiegenen Besucheranzahl wegen der Hängebrücke hat das Restaurant Salzstadl mittlerweile alles wieder im Griff. Die Kapazitäten sind gestiegen und die Qualität darf nicht darunter leiden, das war das Motto der Familie Walch. Mittlerweile steigt die Qualität bei gleichbleibender oder je nach Wetter und Feiertagen schwankender Kapazität. Heute ist Dienstag der 3.September, bei sehr schönem Wetter ist viel los aber es gibt keinerlei Stress. Im Restaurant sind die Tische feinst säuberlich mit einer schönen Tischkultur (frische Blumen, echte große Kerzen usw.) versehen. Dies trägt sehr viel zum gemütlichen und gepflegten Ambiente bei. Ohnehin war es für die Inneneinrichterin ein schweres Los, dieser großen Halle mit dem vielen schweren Holz bis hin zum Dachgiebel ein echtes Tiroler Ambiente einzuhauchen.
Die anspruchsvolle Speisekarte ist zwar mit viel Werbung des Vereins der Burgenwelt versehen, aber es sind alle Tiroler und Österreichische Schmankerln darin enthalten. Ich erbat mir einen klassischen Tafelspitz. Nach sehr kurzer Wartezeit servierte mir das aufmerksame freundliche Service auf einem geschwungenen viereckigen Porzellanteller einen perfekt gekochten Tafelspitz. Zu erwähnen ist die sehr gute Qualität vom Fleisch und der Beilagen. Reichlich Gemüsewürfel und g’schmackige Röstkartoffeln ergänzten das Fleisch. Ein Schüsselchen frischer Kren war ebenfalls mit dabei. Das Besteck war in einer mit Werbung bedruckter Serviettentasche. Die Küchenleistung ist mit „Sehr Gut“ zu beurteilen. Geschäftsführer Manfred Walch war zu diesem Zeitpunkt nicht im Hause, deshalb führte ich anschließend ein ausführliches und sehr angenehmes Gespräch mit der Chefin in der Rezeption. Mit Stolz übergab ich ihr unser Qualitätssiegel der Tiroler Wirtshauskultur, über welches auch sie sich sehr freute. Ich wünsche dem gesamten Team des Salzstadls alles erdenklich Gute, viel Erfolg und Gesundheit. Rette, am 03.09.2019
Johann Pichler

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