Besuchsbericht Aschingeralm // Ebbs vom 09.05.2019

Ein herzlicher kulinarischer Tiroler Naturgenuss….
Ein besonderes Naturschauspiel vom tiefblauen Himmel bis zum dunkelgrauen Wolkenbruch konnten wir auf unserer Reise zur Aschinger Alm von Walchsee aus kommend beobachten. Der Weg führte entlang der romantischen Hügellandschaft des Buchberges am Fuße des Zahmen Kaisers, als sich dieses Schauspiel zeigte - wirklich beeindruckend. Auf dem Berg angekommen zeigte sich die Natur plötzlich wieder in so klaren Farben des leichten Dämmerlichtes. Das zarte Grün der frisch ausgetriebenen Laubbäume und Wiesen, die noch schneebedeckten schroffen Felsen des majestätischen Kaisergebirges im Hintergrund und der gigantische Ausblick auf die umliegenden Berg- und Talwelten – ein wirklich erhabenes Gefühl dort oben am Buchberg. Wer schnell mal vom Alltag abschalten möchte, ist dort oben bestens aufgehoben.
Sehr liebevoll ist der Eingangsbereich der Aschinger Alm gestaltet. Die Wirtshausstuben aus dem wunderschönen, hellen Holz und passender Farbkombination der Ausstattung und Dekoration, strahlen eine warme Atmosphäre aus, und verheißen einen längeren Aufenthalt. Ja, und so war es auch. Äußerst herzlich wurden wir, mein Sohn und ich, von Sabrina, der netten Servicedame begrüßt.Ein Glück, Her Ritzer Gerhard, der Wirt des Hauses, hatte heute Abend etwas Zeit und gesellte sich zu uns. Interessant was Gerhard zu erzählen wusste von der Aschinger Alm, vom Umbau der alten Jausenstation zu diesem großen und wunderschönen Bergjuwel, das er selbst plante, bis hin zu den Zukunftsplänen welche er gerade wieder schmiedet. Die Landwirtschaft wird erweitert, damit der Bedarf der so begehrten hauseigenen Produkte wie das Fleisch von den Almrindern und die verschiedenen Käsesorten aus der eigenen Almkäserei in Zukunft noch besser gedeckt ist. Auch Almschweine werden bald den Buchberg erobern.
Nicht nur berufen als Wirts- und Bauernsleute für diesen Berg sind Gerhard und Martina, sondern auch Jägersblut fließt in den Adern der beiden. Martina, die Frau von Gerhard, war an diesem Abend auf der Pirsch. Für so manche Tagesgerichte gibt es Wildspezialitäten aus dem umliegenden Jagdgebiet je nach Erfolg der Jägersleut, sowie besondere Gustostückchen. Um beste Qualität zu bieten und lange Wartezeiten zu vermeiden, ist das Speiseangebot bewusst so gestaltet, dass die hauseigenen, regionalen und traditionellen Gerichte den zahlreichen Anstürmen auf die beliebte Alm hungriger Bergsportler und Besucher gerecht werden. Einige Male schon konnte ich beobachten, wie Familie Ritzer mit ihrem bewährten und freundlichenTeam das voll besetzte Wirtshaus samt großer Terrasse mit einer Herzlichkeit und Ruhe bedienten – einfach bewundernswert.
Luca wählte an diesem Abend das RUMPSTEAK. Sabrina servierte dieses feine Gustostück vom Jungrind des eigenen Bauernhofes. Genau wie bestellt, gegart „medium rare“ an Kräuterbutter, dazu gab es grüne Bohnen im knusprigen Speckmantel und Ofenkartoffel mit fein würzigem Sauerrahm – könnte besser nicht sein, meinte Luca.
Ich entschied mich für eine seltene regionale Spezialität – die TIROLER BREZENSUPPE. Eine kräftige Rindssuppe mit Original Suppenbrezen von einem heimischen Bäcker, überbacken mit dem würzigen Bergkäse aus der hauseigenen Käserei und etwas Graukäse. Betreut mit reichlich Röstzwiebel und Schnittlauch ergab das ein herrliches Abendessen. Ich bedankte mich für die überaus nette Gastfreundschaft und überreichte mit großer Freude die schöne neue Urkunde der Tiroler Wirtshauskultur mit dem Qualitätssiegel für das Jahr 2019 und wünschte der Familie Ritzer weiterhin viel Gesundheit, Freude und Erfolg für ihre Aufgaben. 09.Mai 2019
Maria Groder

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