Besuchsbericht Alpengasthaus Stanglalm // Oberndorf vom 29.03.2019

„MEIN YAPADU“ so lautet der Werbeslogan von Oberndorf/Kitzbühler Alpen, und genauso fühlte sich die Skitour an, über den Schneiderberg, vorbei an der Angereralm, hinauf zum ALPENGASTHOF STANGLALM, dem höchst gelegenen Tiroler Wirtshaus der Kitzbühler Alpen. Viele Skifahrer und Tourengeher waren unterwegs, denn es war ein traumhaft schöner Tag zum Saisonabschluss der St.Johanner/Oberndorfer Bergbahnen und somit auch der letzte Tag in dieser Saison für die Wirte dieses beliebten Skigebietes. Monika, meine Schwester, begleitete mich. Wir trafen bereits einige Freunde und Bekannte auf unserer Tour zur Stanglalm unterhalb vom Harschbichl. Die Stanglalm kennen wir schon von früher und es war, als sei die Zeit stehen geblieben. Die heimelige Atmosphäre beim Eintritt in die Gaststube, der besondere Charme des Wirtes Sepp Thaler, der, so hat man den Eindruck, immer guter Laune ist, und stets einen Tiroler Schmäh parat hat. Kein Wunder - auch am letzten Tag der Saison war die Gaststube voll besetzt mit vielen Einheimischen, darunter einige uns bekannte Gesichter. Auch Gäste, denen diese besondere Gastfreundschaft von Familie Thaler wohlbekannt war, gesellten sich dazu. Therese Thaler, die sympathische und liebenswerte Wirtin stand, wie immer unermüdlich, in der Küche. Als Beraterin der Tiroler Wirtshauskultur stellte ich mich vor. Kurz blieb etwas Zeit, um mit Sepp über den Verlauf der Saison zu sprechen, ehe der nächste Schwung an Aufträgen für den Wirt ankam. Ja, die überaus fleißigen Wirtsleute und die Mitarbeiter, viele aus der eigenen Familie, hatten an diesem Tag noch alle Hände voll zu tun. Wir hatten Glück, es wurden zwei Plätze an dem gemütlichen Stammtisch frei.
Die Speise- und Getränkekarte war perfekt auf die Größe des Gastbetriebes und den vielen Skifahrern angepasst. Sie war informativ und konzentrierte sich auf das Wesentliche und sie wies auf viele Produkte aus der Region hin. Große Portionen wurden serviert, man konnte gut beobachten, wie flott das gesamte Team arbeitete, die Schifahrer hatten Hunger und wollten so schnell wie möglich wieder auf die Pisten. Ich entschied mich für eine PRESSKNÖDELSUPPE. In wenigen Minuten wurde unser Essen vom äußerst charmanten Kellner Michael, einem Nachbar der Wirtsleute, serviert. Die kräftig gute Rindsuppe mit dem Pressknödel, kann ich nur wärmstens empfehlen. Monika wählte den GEMISCHTEN SALALT MIT GOASKAS aus heimischer Landwirtschaft. Der besonders milde Goaskas sei vom benachbarten Bauern, so erklärte es uns Kellner Michael. Es war eine große Portion und die gemischten Salate waren fein mariniert.
Weit bekannt sind auch die Süßspeisen von Therese der Wirtin, vor allem die hervorragenden verschiedenen Strudel. Monika zog den APFELSTRUDEL vor und ich bestellte den KIRSCHSTRUDEL, dazu einen Tee und einen Latte Macchiato. Michael, der aufmerksame Kellner reservierte uns ein Plätzchen auf der Sonnenterrasse, und somit konnten wir diese einzigartig guten und großen Portionen von Strudel bei herrlichem Sonnenschein und beeindruckendem Blick auf die Kitzbühler Alpen genießen. Es ist wohl ein Geschenk Gottes so eine Lebensqualität hoch droben genießen zu können, andererseits für die Wirtsleute eine immense Herausforderung, die Aufgaben des Alltags hier auf dieser Höhe von 1463m immer wieder zu bewältigen. Es gehört viel Herzblut dazu, aber das haben Therese und Sepp Thaler absolut. Deshalb überreichte ich mit großer Freude das Qualitätssiegel für das Jahr 2019 und wünschte der Familie Thaler weiterhin viel Gesundheit, Freude und Erfolg für die Aufgaben als Tiroler Wirtsleute. 29. März 2019
Maria Groder

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