Besuchsbericht Gasthof Zur Schanz // Ebbs vom 22.01.2019

An dem traumhaften Wintertag mit jeder Menge Schnee, begleitet von strahlendem Sonnenschein führte mich mein Weg heute nach Ebbs. In luftigen Höhen zogen ein paar Heißluftballone über das Kaisergebirge, von dem derzeit stattfindenden Ballon-Cup im Kaiserwinkel. Zwischen Ebbs& Kufstein, dort wo sich Inn und Kaisergebirge am nächsten sind, steht das Gasthaus & Hotel „Zur Schanz“. „Ein Begriff voller Wärme und Tradition, ein fester Bestandteil der Tiroler Kultur durch Jahrhunderte“, ja diese Beschreibung passte auch zu meinem ersten Eindruck als ich diesen schönen und sehr gepflegten Gastbetrieb ZUR SCHANZ heute kennen lernen durfte. Die feinen Details der Gestaltung so auch im Moment, die frische Tulpendekoration von zarten Frühlingsfarben, das ist wohl die Handschrift von Frau Maria Egger-Rieder, Wirtin des Hauses, die mich freundlich begrüßte. Ein sehr engagierter Kellner zeigte mir den Weg durch die Kathreini Stub’n hinein in die Bauern Stub’n auch Schanz-Stub’n genannt, mit einem sehr originellem Kachelofen. In sehr gut passenden rot-beige Tönen ist dieser gemütliche, aus Holz getäfelte Raum gestaltet. Eingedeckt waren die Tische mit wunderschön-gefalteten weißen Stoffservietten auf creme-weiß in sich gemusterten Leinen-Tischdecken – sehr edel und einladend zum Essen. Einige Tische waren schon besetzt und alsbald füllte sich die schöne Stube mit netten und freundlichen Gästen. Die Speisekarte ist informativ und sehr übersichtlich gehalten, Gerichte, passend zur Jahreszeit, mit wärmenden Gewürzen, auch einige Klassiker mit saisonalen Begleitern. Nicht zu übersehen, dass die Schanz ein fester Bestandteil der Tiroler Wirtshauskultur ist. Ich entschied mich für eine Vorspeise - genannt Winter-Mix. Die Wintermarinade machte mich neugierig. Als Hauptspeise wählte ich ein vegetarisches Gericht - die Schlutzkrapfen.
Bald schon wurde der Winter-Mix gebracht, und dieser bestand aus frischen Gemüsesorten wie Karotten und Winterrettich sowie zarten Blattsalaten, fein mariniert mit einem Winterdressing von Orange und Kardamon – ein Gedicht! Die zarten Schlutzkrapfen wurden in einem tiefen Teller serviert, waren gefüllt mit Topfen und Graukas, versehen mit einer sehr interessant-kreierten Butter aus getrockneten Tomaten und Salbeiblättchen, darüber gestreut der grob gehackte „Tiroler Granat“ (der besondere Hartkäse aus Mariastein) – mit bester Empfehlung - ein wirklich fantastisches Tiroler Wirtshausgericht! Mit einem Tischnachbar aus dem Nachbarland, Sohn eines ehemaligen Wirtshauses in Bayern, kam ich ins Gespräch. Er behauptete das „Wirtshaus zur Schanz“ sei ein kulinarischer mit Tradition verbundener Tiroler Hit, nie mehr wegzudenken. Allgemein schwärmte er von den Gasthäusern mit dem grünen Zeichen der Tiroler Wirtshauskultur.
Auf ein nettes Gespräch traf ich mich im Anschluss mit Frau Egger Rieder bei einem Latte Macchiato in dem modern eingerichteten Eingangsbereich des Hotels. Wir unterhielten uns auch über die Herausforderungen dieser Berufung. So lernte ich die Hausherrin kennen, die sicher mit viel Engagement und Herzblut diesen Betrieb führt. Auf meinen nächsten Besuch freue ich mich schon ganz besonders, denn da möchte ich auch den Gartenbereich der Schanz näher kennen lernen. Mit viel Freude überreichte ich das Qualitätssiegel für das Jahr 2019, und wünschte der Familie Egger-Rieder weiterhin alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit mit ihrer Aufgabe als Tiroler Wirtsleute. 22.Januar 2019
Maria Groder

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