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Besuchsbericht Alpengasthaus Stanglalm // Oberndorf vom 29.09.2018

Ein herrlicher Herbsttag führt mich heute nach Oberndorf auf die Stanglalm von Familie Thaler. Die Stanglalm liegt auf ca. 1400 Meter, von wo man einen atemberaubenden Blick auf die Bergwelt hat und genießen kann. Direkt am Schilift gelegen, haben es hungrige Gäste nicht weit. Denn Therese Thaler werkt hier in der kleinen aber feinen Küche und zaubert regionale Köstlichkeiten auf die Teller. Die Speisenkarte ist typisch für diese Höhenlage gestaltet. Einige Suppenklassiker, sowie kalte und warme Gerichte finden sich.
Ich entscheide mich heute für eine Bergnocken-Suppe und einem Almschnitzel mit Kartoffeln und Salat. Auf die Suppe bin ich gespannt, denn diese kenne ich nicht. Schon nach kurzer Wartezeit wird die Vorspeise serviert. Optisch erinnert die Einlage an einen Pressknödel, der die Form einer großen Nocke hat. Jedoch ist hier noch hausgeräucherter Speck und Kartoffeln mitverarbeitet. Diese Nocke ist flaumig, etwas rauchig vom Speckmund gut gewürzt. Mit der sehr guten Rindssuppe ist das ein sehr guter Einstieg auf der Alm. Den Salat bekomme ich dankenderweise schon vorab. Dieser besteht aus Karotten-, Kartoffel-, Kraut- und Eisbergsalat. Zwei Tomatenspalten geben noch etwas Farbe. Der Salat ist knackig frisch und gut abgeschmeckt.
Das Almschnitzel ist mit Topfen und Speck gefüllt und wie ein Cordon-Bleu zubereitet. Hier aber in der Pfanne herausgebacken. Das schmeckt man auch. Die Panade schön knusprig und die Fülle harmoniert bestens mit den anderen Zutaten. Der hausgeräucherte Speck verleiht dem Gericht eine leicht rauchige Note, dazu die gschmackigen Kartoffeln und die Preiselbeeren. Das war eine ehrliche und sehr gute Küchenleistung von Therese Thaler. Die zahlreichen Gäste auf der Terrasse und Gaststube sind augenscheinlich auch sehr zufrieden. Frau Thaler kommt an meinen Tisch und begrüßt mich herzlich. Wir unterhalten uns ein wenig, aber ich sehe schon, dass die Chefin in der Küche gebraucht wird. Vom Angebot, einen frischen Zwetschgenkuchen zu probieren, mache ich dankend gebrauch. Dazu eine Tasse Kaffee und etwas Schlagsahne für den Kuchen machen die Nachspeise vollkommen. Der Strudel ist noch warm und schmeckt vorzüglich.
Das war ein wunderbares Alm-Menü und ich kann weiterhin das beeindruckende Bergpanorama genießen. Frau Thaler und „Sepp“ finden noch ein wenig Zeit, um mit mir ein wenig über die Saison zu plaudern. Ich bin von den Wirtsleuten, deren Engagement und Fleiß überaus beeindruckt.
Ich habe mich auf der Stanglalm bei der Familie Thaler wieder sehr wohl gefühlt. Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2018 überreicht, wünsche weiterhin viel Erfolg.


Samstag, 29.September 2018

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