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Besuchsbericht Hotel Gasthof Zur Post // Alpbach vom 13.02.2018

Das Alpbachtal präsentiert sich von der allerschönsten Seite. Tief verschneite Berge und Wälder verzaubern die Gäste dieser Tage. Umso mehr freut es mich, wieder hier sein zu dürfen. Mein erster Stop führt mich zum Hotel „Zur Post“ der Familie Hausberger. Das Haus ist außen geschmackvoll winterlich dekoriert. Auf der Terrasse können sich Gäste auf Schaffellen und Decken wärmen und die Sonne genießen. Beim Betreten des Hauses werde ich höflich von der Rezeptionistin begrüßt. Ich gehe links in die Gaststube und nehme an einem freien Tisch Platz.
Ein freundlicher Kellner begrüßt mich und reicht mir die Speisenkarte. Die Karte ist strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Es sind auch einige Österreichische Schmankerln aufgeführt. Es finden sich sehr schöne Gerichte in der Karte, jedoch vermisse ich etwas den Tiroler-Wirtshaus-Flair. Das kann ich aber auf Nachfrage revidieren. Auf der kleinen Karte finden sich die Tiroler Klassiker wie Gröstel, Käsespätzle, Gulasch usw. So ist alles wieder in bester Ordnung.
Ich entscheide mich heute für eine Graukas-Suppe. Als Hauptgang wähle ich eine Kalbsleber mit Dörrzwetschgen und Rahmkartoffeln. Ich erbitte mir noch einen kleinen gemischten Salat.

Wie ich nun feststellen kann, sind beide Gaststuben belegt. Auch einige Arbeiter genießen die Köstlichkeiten aus der Küche. Frau Kröll, die gute Seele des Hauses, hilft im Service mit, bedient charmant und gekonnt die vorwiegend Einheimischen Gäste. Frau Kröll kommt zu mir an den Tisch und begrüßt mich herzlich. Wir plaudern ein wenig und vereinbaren, später das Gespräch fortzusetzen.

Nun wird auch schon meine Suppe in einer Löwenmaul-Tasse serviert. Optisch hatte ich das Gefühl, dass die Suppe mit einer leichten Einbrenn gemacht wurde. Wie ich dann aber am Nebentisch vernehmen konnte, ist die Graukas-Suppe die Vorspeise beim Arbeiter-Menü. So musste die Küche die Suppe warm stellen. Durch diesen Umstand wird die Rahmsuppe in Verbindung mit dem Käse etwas dunkler. Das hat auf den Geschmack fast keinen Einfluss. Die Suppe ist sämig, kräftig im Geschmack und die Brot-Croutons verleihen der Vorspeise einen zusätzlichen Pepp.

In der Zwischenzeit gehe ich zu den WC-Anlagen, die ja bekanntlich die Visitenkarte eines Hauses darstellen. Diese sind Blitz-Sauber und riechen angenehm. Das ist bei diesem Wetter nicht selbstverständlich und unterstreicht die Bemühungen der Mitarbeiter das Haus ordentlich zu präsentieren. Auch die Gaststuben mit dem alten Täfer und Riemenboden sind dezent und doch geschmackvoll dekoriert. Doch nun weiter mit dem kulinarischen Teil.

Die Kalbsleber-Scheiben waren butterweich und im Kern noch leicht rosa. Flankiert wurden sie von zwei quadratisch ausgeschnittenen Rahmkartoffeln. Auf der Leber waren Scheiben von gebratenem Speck und Dörrzwetschgen, die mit einer dunklen Sauce drapiert wurden. Geschmacklich war es auf dem Punkt. Die Zutaten harmonierten bestens miteinander. Auch der gemischte Salat war frisch und bestand aus Karotten, Gurken, Mais, Weißkraut und verschiedenen Blattsalaten. Garniert wurde auch mit verschiedenen Sprossen. Gut abgeschmeckt und auch die Salatsauce für die Blattsalate war einwandfrei. Ein rundum gelungener Hauptgang.

Frau Kröll gesellt sich wieder zu mir und wir plaudern noch ein wenig über dieses und jenes. Frau Kröll ist eine engagierte, charmante und strukturiert agierende Gastronomin, die bemüht ist die Wünsche der Gäste umzusetzen. Leider habe ich heute den Herrn des Hauses, Herrn Johann Hausberger, nicht angetroffen. Darum überreiche ich gerne Frau Marion Kröll das Qualitätssiegel für das Jahr 2018 und freue mich schon auf den nächsten Besuch.
Das Hotel zur Post ist ein toller Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur und ich kann das Haus nur wärmstens empfehlen.



Dienstag, 13. Februar 2018

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