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Besuchsbericht Gasthaus Roßmoos // Alpbach vom 14.02.2018

Ein herrlicher Wintertag neigt sich zu Ende. Viele Ski-Fahrer sind noch im Alpbach-Tal unterwegs. Ja, dieser Tag war einfach traumhaft. Auf dem Weg zum Gasthof Roßmoos, befahre ich schneebedeckte Straßen. Als ich dort ankomme, beleuchtet die Sonne die Spitzen der Berge. Diesen Moment musste ich auf einem Foto festhalten. So beeindruckt, marschiere ich zum Gasthof. Der Charakter des Erbhofes wurde bestens erhalten.

Die Eingangstür wurde vom alten Bauernhof übernommen und beeindruckt mich immer wieder. Die Räumlichkeiten wirken sauber und aufgeräumt. Es scheint, dass das Lokal ausgebucht ist. Alle Tische sind eingedeckt und wie ich später erfahre, spielt heute eine Live-Musik. Der Chef des Hauses, Martin Moser, empfängt mich herzlich. Ich hatte vorher angerufen und noch ein Plätzchen ergattern können. Jedoch kommen in gut einer Stunde die nächsten Gäste. Ich nehme in der Gaststube Platz. Alle Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die letzten Vorbereitungsarbeiten abzuschließen. Da ich etwas früher gekommen bin, hat Martin Moser ein wenig Zeit mit mir zu plaudern. Wir sprechen über die laufende Wintersaison und auch über die Situation zu wenig Mitarbeiter zu haben. In der Gastronomie ist es in den letzten Jahren sehr schwierig geworden, gute Mitarbeiter zu bekommen. Dank der Familie, kann man diesen Umstand etwas kompensieren.

Herr Moser reicht mir die Speisenkarte und fragt nach meinem Getränkewunsch. Die Karte ist übersichtlich eingeteilt, gut strukturiert und ist gespickt mit einigen Tiroler und Österreichischen Gerichten. Auch einige Wildspezialitäten finden sich auf der Karte, da das Wild groß teils aus eigener Jagd stammt. Da heute Aschermittwoch ist, folge ich der Tradition und esse heute kein Fleisch.

Darum bestelle ich wieder den alten Tiroler Suppenklassiker, eine Brennsuppe. Begleitet wird sie von Graukäse, Brotwürfeln und Röstzwiebeln.
Als Hauptgang erbete ich mir eine kleine Portion Käsespätzle. Denn hier gibt es die besten Marillen-Palatschinken. Diese muss ich zum Nachtisch bestellen.

Schon nach kurzer Wartezeit serviert der Chef des Hauses die Suppe in einer hübschen grauen Keramik-Schale. Eine schöne dunkle Brennsuppe (dunkle Mehlsuppe), nicht zu dick gehalten, mit würzigem Graukäse, Brotwürfeln und hausgemachten Röstzwiebeln. Sehr gut gewürzt schmeckt der Suppenklassiker hervorragend. Ein toller Einstieg in die Tiroler Wirtshausküche.

Die Käsespätzle wurden in einem dekorativen tiefen Teller serviert. Vollendet wurden sie mit hausgemachten Röstzwiebeln und Schnittlauch. Die Spätzle waren flaumig, die Käsemischung aromatisch-würzig und im Zusammenspiel mit den Zwiebeln und Schnittlauch ausgezeichnet. Auch wurden bei der Zubereitung der Spätzle auch frische Zwiebeln in der Pfanne hell angeschwitzt. Eine gute Idee, die dem Gericht gut tut.

Zum Dessert erbitte ich mir die erwähnten Marillenpalatschinken. Diese stehen zwar nicht auf der Karte, jedoch stellt das für die Küche kein Problem dar. Das ist Service am Gast. Und was soll ich sagen, diese zwei frisch in der Pfanne gemachten Palatschinken sind einfach nur göttlich, flaumig und mit einer fruchtigen Marillenmarmelade gefüllt. Der Höhepunkt des kulinarischen Abends. Vielen Dank dafür.

Es freut mich immer wieder, wenn ich Betreibe sehe, wo die Familie an einem Strang zieht. Und wenn dieses Bemühen die zahlreichen Gäste zufrieden lächeln lässt, dann darf man mit Recht stolz auf das Erreichte sein. Ich überreichte gerne Herrn Moser das Qualitätssiegel für 2018 und bedankte mich für die herzliche Gastfreundschaft.

Das Gasthaus Roßmoos ist ein toller Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur und ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Mittwoch, 14.02.2018

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