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Besuchsbericht Arzler Alm // Innsbruck vom 23.02.2018

Arzler Alm
auf da Sunnseit’n Innsbrucks

Nach der Arbeit beschlossen wir (Arbeitskollegen) kurzfristig einen kleinen Spaziergang zu machen. Aber wohin so schnell? Es war uns schnell klar, auf jeden Fall auf die Sonnenseite Innsbrucks. So fuhren wir einfach Richtung Hungerburg und starteten, nicht allzu gut ausgerüstet, bergwärts.
Nach circa 30 Minuten durch den noch tief verschneiten Wald, auf einem leicht vereisten Weg, erreichten wir auf der ersten freien Lichtung die mit ihren grünen Fensterläden berühmte Arzler Alm. Das Wetter war kalt und nicht berauschend schön, deshalb waren nur gut ausgerüstete Hobbysportler anzutreffen. Wir nahmen an einem großen Tisch gleich neben dem Eingang mit anderen Wanderern Platz. Die große gemütliche Gaststube war nämlich für eine private Feier reserviert. Man kann hier oben also richtig coole Feten feiern oder die Stube auch für verschiedenste Seminare buchen.
Die Tochter vom Seniorchef begrüßte uns sehr freundlich und bewirtete uns mit ehrlicher Tiroler Gastfreundschaft. Ich bestellte mir, wie fast immer auf den Almen, eine Tiroler Knödelsuppe. Nach ca. 10 Minuten, welche die Kochzeit eines Knödels ist, servierte mir die junge Dame die heiße Suppe. Das war bis dato der größte Knödel, den ich seit langem gesehen habe (ich glaube sie haben mich mit einem Hirterbub’n verwechselt.) Man merkt sofort, ob ein Knödel frisch gekocht wurde. Er ist unvergleichlich locker luftig und der Geschmack ist unverfälschlich. Da wurde sogar die Erinnerung an die Knödel meiner Mama wieder wach. Die klare, gehaltvolle, kräftige Rindsuppe schmeckte ausgezeichnet und harmonierte perfekt mit dem Knödel.
Julia erzählte uns, dass die Schwägerin für die Küche verantwortlich ist, jedoch jedes Familienmitglied mit anpacken muss. Der Papa ist gelernter Konditor, wie ich von meinen Innsbrucker Tischnachbarn (sind hier seit Jahrzehnten Stammgäste) erfuhr. Er zeichnet sich für die Strudel und Mehlspeisen verantwortlich. Meine ebengemachten Bekanntschaften hatten einen Apfelstrudel bestellt, welchen sie den bei Weitem besten der Innsbrucker Almen bezeichneten. Meine Begleiter lobten die tolle Atmosphäre und die ehrliche Gastfreundschaft der Familie Anzengruber. Leider war der Juniorchef Hannes heute nicht anwesend, wohl vielleicht wegen den bevorstehenden Tiroler Landtagswahlen, wo er sehr engagiert ist. Wir werden sicherlich noch öfters dieses Jahr die Arzler Alm besuchen und ein paar herrliche Wanderungen rund um einplanen. Ich wünsche der leidenschaftlichen und bodenständigen Familie Anzengruber alles Gute, bis bald.

Innsbruck, am 23.02 2018 Johann Pichler

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