Besuchsbericht Gasthof Kreuz // Rieden b. Reutte vom 10.06.2017

Steirische – und Tiroler Wirtshauskultur, kein großer Unterschied Ein wunderschöner lauer Samstagabend ist nicht gerade die beste Zeit, im stets sehr gut besuchten Gasthof Kreuz die AMA Herkunftskontrolle und den jährlichen Besuch unseres Vereines abzustatten. Wie telefonisch vereinbart und Dank der großen Bereitschaft und Flexibilität der Wirtsleut‘ Saletz kam ich zu späterer Stunde, um noch einen guten „HOANGASCHT“ zu machen.
Mein Bruder, der im Lechtal lebt und so einige Wirtshäuser gut kennt, und ich wurden von Barbara auf’s Herzlichste begrüßt. Wir setzten uns in den sehr schönen Gastgarten und genossen vorerst das ruhige und angenehme Ambiente. Frau Saletz brachte uns die sehr übersichtliche und anspruchsvolle Speisekarte. Die Auswahl war reichlich, besonders hervorzuheben ist zudem die große Spargelkarte. Beim genaueren Lesen merkt man, dass Heinz von seiner alten Schule nicht viel abweicht und vom heimischen Kalb alles verwertet, was eben so anfällt. Deshalb erbat ich mir das gebackene Kalbsbries mit einem herzhaftem Salat und marinierten Spargelspitzen. Meinem Bruder empfahl ich, das berühmte Backhendl des steirischen Meisterkoch’s zu probieren. Wie oft soll man noch über die gute Küche von Heinz schreiben, es ist immer ein Genuss und von ausgezeichneter Qualität. Der Geschmack ist hervorragend, so auch die Präsentation der Speisen.
Der Chef ist ein routinierter alter Fuchs und er weiß genau auf was es ankommt. Die Familie Saletz ist seit Anfang an Mitglied der Tiroler Wirtshauskultur. Sie wussten damals schon, wie wichtig ein Wirtshaus für die Dorfgemeinschaft ist und wie sehr es den Zusammenhalt des Gemeinwesens im Dorf hilft. Barbara erzählte uns, dass sie krankheitsbedingt ein wenig aussetzen musste, aber nun wieder alles im Griff hat wie man überall sehen kann. Am Stammtisch trafen wir einen alten Bekannten aus Osttirol und dies ist wohl einer der Beweise, dass ein Dorfwirtshaus nicht ersetzt werden kann. Fazit:
Treff, Kost, Logis, Genuss, Diskussionen, Gespräche, Liebe, Arbeit, Familie und noch viel mehr sind Wörter, die zu einem urigen Dorfwirtshaus passen. Die Wirtsleut‘ sind ein sichtiger Teil all dies im richtigen Moment auf den Punkt zu bringen und da ist die Familie Saletz wohl eine der engagiertesten im Außerfern. Ich überreichte nach unserem Fachgespräch das Qualitätssiegel der Wirtshauskultur und hoffe, die Familie Saletz bleibt uns noch lange Treu und verwöhnt uns noch lange mit der authentischen Küche. Reutte, am 10.06. 2017 Johann Pichler

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