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Besuchsbericht Gasthaus Himmelhof // Schwaz vom 31.01.2018

Ein sonniger Wintertag lädt zu einem Besuch in den Himmelhof der Familie Harasser ein. Es ist mir wie immer eine Freude, hier her zu kommen. Erich und Rosi Harasser leiten die Geschicke des Gasthauses. Erich ist ein toller Gastgeber und betreut die vorwiegend aus Stammgästen bestehende Gästeschar sehr souverän. Auch heute ist die Begrüßung äußerst herzlich. Ich bekomme den letzten Tisch, obwohl es erst 12:00 Uhr ist. Die sehr gute Küche, wo Rosi werkt, trägt wesentlich dazu bei. Im Himmelhof gibt es keine Tageskarte oder ein Tagesmenü. Wie die Stammgäste bereits wissen, hält Erich Harasser einige Tagesangebote auf seinem Block parat. Zumindest zwei Drittel der Gäste bestellen auch die Empfehlungen. So auch ich heute.

Zur Vorspeise empfiehlt mir Erich eine Rindfleischsulze. Als Hauptgang kann ich Lammragout, Rinderbacken, Rinderzunge, Fiaker-Gulasch usw. wählen. Ich entscheide mich für die Rinderbacken mit Polenta. Wie ich bereits bei meinen letzten Besuchen erwähnt hatte, ist der regionale Einkauf ein besonderes Anliegen der Familie Harasser. Das schlägt sich natürlich in der Qualität nieder.
Nun habe ich Zeit, die Umgebung zu beobachten. Wie immer ist das Lokal sehr sauber und geschmackvoll dekoriert. Auch die WC-Anlagen präsentieren sich Blitz-Blank. Die Gäste genießen augenscheinlich die Köstlichkeiten aus der Küche.

Nun wird auch schon die Sulze auf einem länglichen Teller serviert. Zwei Scheiben Sulze vom gekochten Tafelspitz wurden von Salat-Bouquet mit roten Zwiebeln flankiert. Garniert wurde die Vorspeise mit Kirschtomaten und Kapernbeeren. Etwas Olivenöl, Essig und Balsamico vervollständigten das Gericht. Geschmacklich war die Vorspeise so, wie ich es erwartet hatte. Die Sulze war natürlich hausgemacht, mit Gemüse versetzt und dezent im Geschmack. Die Garnituren passten gut dazu. Ein rundum gelungener Einstieg.
Das Backerl war optisch interessant. Zugeschnitten war es wie ein Gulasch. Als Beilage hatte ich die Polenta und Rotkraut. Als Garnitur eine Orangenscheibe mit Preiselbeeren. Der erste Biss war ein Gedicht. Butterweich und doch noch etwas Struktur. So muss ein Backerl geschmort sein. Die Sauce war traumhaft kräftig. Beim Schmoren gibt man natürlich auch Wurzelgemüse hinzu und, das hat mir Erich verraten, Portwein. Das Ergebnis spricht für sich. Auch die Beilagen waren sehr gut. Die Polenta cremig und schön durch gekocht. Das Rotkraut spielte mit der Süße und der Säure. Das war genau mein Geschmack. Wieder einmal hatten die Küche und das Service vollends überzeugt.

Herr Erich Harasser gesellt sich nun zu mir. Wir sprechen intensiver über die permanente Herausforderung den Gästen das Best-Mögliche bieten zu können. Auch über fachliche Belange führten wir ein angeregtes Gespräch. Ich kann nur immer wieder betonen, wie Rosi und Erich Harasser engagiert die Gäste verwöhnen. Mit viel Herzblut werden die täglichen Herausforderungen bewältigt. Man kann der Familie Harasser nur gratulieren und den Himmelhof wärmstens empfehlen. Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2018 überreicht, wünsche alles Gute und Gesundheit und freue mich schon auf den nächsten Besuch.

Mittwoch, 31.Jänner 2018

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