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Besuchsbericht Gasthaus Marinelli // Dölsach vom 15.01.2018

Das neue Jahr hat gerade angefangen und begleitet mich mit viel Sonne nach Dölsach in das Gasthaus Marinelli der Familie Glanzer. Wie jedes Jahr freue ich mich auf diesen Besuch. Thomas Glanzer leitet die Geschicke des Hauses. Er ist bekannt für seine regionale Küche. Der Gast kann dies auch in der Speisenkarte nachlesen. Ich nehme in der gemütlichen Nichtraucher-Stube Platz.

Eine freundliche Bedienung reicht mir die Speisenkarte und fragt nach meinem Getränkewunsch. Die Karte fasziniert mich immer wieder mit der unglaublichen regionalen Vielfalt. Der regionale Einkauf ist ein besonderes Anliegen von Thomas Glanzer. Das zieht sich wie ein roter Faden durch. Die Karte ist gespickt mit fast ausschließlich regionalen bzw. österreichischen Gerichten. Die Knödel, von denen gibt es drei Sorten, werden bei Bestellung frisch gekocht (daher die Wartezeit von 15 Minuten). Wie immer fällt es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen. Da erspähe ich auf der Tageskarte eine Fleischkrapfen-Suppe. Zum Hauptgang wähle ich die Osttiroler Schlipfkrapfen. Dazu erbitte ich mir einen kleinen gemischten Salat.

Die Suppe wird nach angemessener Wartezeit in einem kleinen hellblauen Keramik-Töpfchen mit Deckel serviert. Eine nette Idee, die an früher erinnert. Zwei Krapfen präsentieren sich in der Rindssuppe mit viel geschnittenem Schnittlauch. Die Fleischkrapfen werden im Marinelli mit einem Dinkel-Nudelteig hergestellt. Gefüllt wurden sie mit faschiertem Selchfleisch, Zwiebeln und Gewürzen. Geschmacklich waren die Krapfen ein Gedicht. Frisch gekocht in einer kräftigen Rindssuppe, die den Namen auch verdient, ließ dieser Suppen-Klassiker keine Wünsche offen.

Die Schlipfkrapfen, von diesen waren acht auf dem Teller platziert, waren ebenfalls mit einem Dinkel-Nudelteig hergestellt. Gefüllt mit Kartoffeln, Petersilie und Gewürzen mundeten diese ausgesprochen gut. In Verbindung mit brauner Butter und geriebenen Parmesan war auch dieser Osttiroler Klassiker nicht zu toppen. Der Salat bestand aus Kartoffelsalat, Krautsalat und Blattsalat. Dazu reichte mir die Kellnerin Kräuteressig und Olivenöl. Auch hier gab es nichts zu beanstanden. Alle Salate waren frisch und knackig. Das war doch wieder ein gelungenes Mittagessen im Marinelli, das keine Wünsche offen ließ.

Nun gesellt sich Thomas Glanzer zu mir an den Tisch. Die Begrüßung ist herzlich und wir mit einem festen Händedruck begleitet. Wir unterhalten uns über die laufende Wintersaison und die täglichen Herausforderungen. Thomas teilt mir auch mit, dass im Sommer das Lokal auf Nichtraucher umgestellt wird. Damit verbunden ist eine „Raucher-Party“ mit Live-Musik, die zwei Tage dauern wird. Eine nette Idee, die sicherlich gut ankommen wird.

Es freut mich, dass das Gasthaus Marinelli ein Teil der Tiroler Wirtshauskultur ist. Die Familie ist mit viel Herzblut und Engagement täglich für die zahlreichen Stamm-Gäste da. Die Gäste schätzen dies. Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2018 überreicht. Wir verabschieden uns und ich wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.



Montag, 15. Jänner 2018

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