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Besuchsbericht Landhotel Gasthof Jodlbühel // Jochberg vom 05.10.2017

Ein wunderschöner Herbsttag neigt sich dem Ende zu. Heute besuche ich die Familie Reisch im Landhotel Jodlbühel im malerischen Jochberg. Es ist noch früh am Abend, als ich dort eintreffe. Von außen mach das Haus einen gepflegten und sauberen Eindruck. Im Inneren offenbart sich der typische Tiroler Flair.

Am Eingang werde ich von Frau Ursula Reisch herzlich empfangen. In einer angrenzenden heimeligen Stube, diese stammt aus 1724, bekomme ich einen Tisch. In der mit Zirbenholz getäferten Stube und einem Kachelofen fühlt sich jeder Gast wohl. Mit der Herrin des Hauses hatte ich ein langes Gespräch, in dem wir über die Herausforderungen der Gastronomie und den Verlauf der Sommersaison gesprochen haben. Frau Reisch reicht mir die Speisenkarte. Bei der Durchsicht der übersichtlich gestalteten Speisenkarte erblicke ich auch einige Wildspezialitäten. Darum entscheide ich mich für eine Champignon-Cremesuppe und ein Wiener Schnitzel vom Reh, das ich in dieser Form noch nicht gegessen hatte. Dazu gönne ich mir ein Glas Zweigelt.

Nach kurzer Wartezeit bekomme ich die Suppe in einer silbernen Suppenschale serviert. Ein Tupfer Sahne mit etwas geschnittenem Schnittlauch vollenden die Vorspeise. Geschmacklich war die Suppe auf dem Punkt. Es ist selten, dass ich bei einer Suppe nicht nachsalzen muss. Sie ist schön sämig und mundet vorzüglich. Ein gelungener Suppenklassiker als Einstieg.

Das Hauptgericht präsentiert sich ganz klassisch. Zwei kleine Schnitzel vom Reh wurden paniert, in der Pfanne goldbraun heraus gebacken und mit Kartoffelpüree angerichtet. Begleitet wurde das Gericht mit einem Zitronenschnitz und Preiselbeeren. Das Fleisch war von allerbester Qualität, butterweich, die Panade schlug Wellen und war schön knusprig. Das Püree passte sehr gut dazu, wie auch die Preiselbeeren. Das war ein empfehlenswertes Gericht.

Obwohl ich schon sehr satt war, hat mich Frau Reisch wieder auf eine Marillen Palatschinke überredet. Dazu natürlich eine Tasse Kaffee. Die Palatschinke war frisch zubereitet, luftig und mit einer feinen Marillenmarmelade gefüllt. Zu Recht ist der Jodlbühel dafür bekannt. Zum Kaffee wird Kaffeerahm, Milch und Grander-Wasser serviert. Eine toller Service und eine Aufwertung der Kaffeekultur.

Wieder hatte ich einen schönen Abend mit sehr gutem Essen, heimeligem Umfeld und herzliche, engagierte Wirtsleute. Gerne habe ich Frau Ursula Reisch, die mit Leidenschaft den Betrieb mit ihrem Mann führt, das Qualitätssiegel für 2017 überreicht. Hier hat der Gast das Gefühl bestens aufgehoben zu sein. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.

Donnerstag, 05.Oktober 2017

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