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Besuchsbericht Gasthof Jakober // Alpbach vom 23.06.2017

Heute führt mich mein Weg nach Alpbach zum Gasthof Jakober, es ist drücken heiß. Das altehrwürdige Haus aus dem Jahre 1608 empfängt den Gast auf nostalgische Art und Weise. Auf Nachfrage, ob Herr Larch im Haus ist, werde ich leider enttäuscht. Herr Larch war heute im zweiten Betrieb, dem Berggasthof Hornboden, da dort eine größere Veranstaltung seine Anwesenheit bedurfte.

Ich nehme auf der Terrasse Platz. Ein freundlicher Kellner reicht mir die Speisenkarte. Beim studieren selbiger fällt mir das umfangreiche Angebot auf. Es sind auch einige Tiroler Schmankerln zu finden. Ich entscheide mich heute für eine Orangen-Fenchel-Rahmsuppe. Als Hauptgang wähle ich einen klassischen Zwiebelrostbraten.

Nach kurzer Wartezeit wurde die Vorspeise serviert. Optisch sehr appetitlich mit einem Grissini, Croutons, Kartoffel-Chip und frischem Koriander angerichtet. Geschmacklich war das Zusammenspiel mit der süße der Orange und dem Fenchel ausgewogen. Das war ein guter Einstieg.

Der Hauptgang war optisch sehr schön angerichtet. Auf einem Spätzle-Beet lag eine Scheibe von der Rinder-Hochrippe, die wiederrum von zwei Speck-Bohnen-Bündel belegt war. Obenauf noch hausgemachte Röstzwiebel und frische Kresse. Abgerundet wurde das Gericht mit einer kräftigen Sauce, die mit etwas Portwein verfeinert wurde. Die Hochrippe war Butter weich, die Spätzle hausgemacht und die Bohnenbündel mit etwas Biss. Rundum gelungen, einzig die Portionsgröße der Hochrippe sollte vielleicht etwas größer ausfallen. Dies ist nur ein Gedanke.

Auf ein Dessert musste ich leider verzichten, da ich etwas auf meine Linie schauen sollte. Natürlich darf mein obligater Abschluss, der Kaffee, nicht fehlen. Da der Hausherr, Herr Jakob Larch, heute nicht im Haus war, überreichte ich gerne das Qualitätssiegel für 2017 an einen Kellner.

Den Gasthof Jakober kann ich als Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur empfehlen und freue mich auf den nächsten Besuch.

Freitag, 23.Juni 2017

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