Besuchsbericht Gasthof Kronburg // Zams vom 17.05.2017

Grüß Gott in Kronburg!

Passender geht es nicht: heute war mit Sicherheit der schönste Tag im Mai 2017 im zauberhaftem Kronburg. Ich genieße die heiße Sonne, die vom wolkenlosen Himmel auf diesen magischen, geschichtsträchtigen Ort herab scheint und ihn mit besonderen Kräften erfüllt.

Dieses idyllische Plätzchen mit dem schönen Kirchlein und den nett angelegten Gärten, die von den barmherzigen Schwestern so liebevoll betreut werden, hat schon eine besondere Ausstrahlung: Schönheit, Ruhe, Gelassenheit und Frieden (dabei war früher die Ruine Kronburg am Gipfel ein strategischer Stützpunkt, um sich vor dem Feind zu schützen). Wenn man sich aber heutzutage nach dem Essen auf den höchsten Punkt begibt, so wie ich das immer mache, kann man erst so richtig loslassen. Das ganze Inntal liegt einem buchstäblich zu Füßen. Beim Abstieg besuchte ich die Galerie im Stadl. Bei Betrachtung der wunderschönen Fotos unserer vielfältigen Natur, kommt es einem erst wieder in den Sinn, das Leben wieder bewusster zu leben und zu genießen.

Nun zum Genuss der Gastlichkeit und Kulinarik des Gasthofs Kronburg:

Nach einem kurzen Spaziergang auf der schönen Frühlingswiese nahm ich auf der mit netten Holztischen und –stühlen gestalteten Terrasse Platz. Der nette Kellner reichte mir die interessante und überaus anspruchsvolle Speisekarte, die mit viel Liebe und Bedacht geschrieben wurde, sodass auch an Spitzentagen der große Ansturm in Küche und Service leicht zu bewältigen ist.

Kulinarisches:
Ich erbat mir von der Brauerei Starkenberger einen Radler, einen kleinen gemischten Salat, sowie die Schlutzkrapfen mit der netten Zusatzbeschreibung (die Rezeptur und die Geschichte der Krapfen in Tirol aus dem 15. Jahrhundert).

Der Salat war Gott Lob, nur mit frischen Zutaten hergestellt, sehr liebevoll angerichtet und schmeckte noch dazu vorzüglich. Die mit feinem Reibkäse und frischen Schnittlauch verfeinerten Spinat-Schlutzkrapfen wurden mit frischem sautiertem Gemüse (auch Spargelspitzen waren dabei) und einem extra Schälchen brauner Butter serviert.

Wie schon vorab erwähnt war alles ein Genuss. Das Einzige das man mitbringen sollte, ist die Kunst des Genießens oder zumindest die Zeit dazu.

Es scheint als ob dieser kraftvolle, ja vielleicht spirituelle Ort alle Mitarbeiter zu freundlichen, netten und positiven Menschen mit Humor und großer Gastfreundschaft verwandelt.
Es freut mich besonders, dass Schwester Barbara und Andrea unseren Verein mit ihrer Leidenschaft und Barmherzigkeit in ihrer aufopfernden Wirkungsweise so stark unterstützen.

Beim anschließenden legeren Fachgespräch lernte ich das 11. Gebot endlich kennen.

Du sollst nie unfreundlich sein und, wenn möglich, immer mit deinen Nächsten flirten. Hier im Gasthof Kronburg ist dies das oberste Gebot und deshalb der Geheimtipp vieler Stammkunden.

Fazit:
Hier gibt’s pure Lebensfreude, sehr nette Menschen, ein wunderschönes Plätzchen und köstliches Essen. Alles in einem sehr gepflegtem, sauberen und typischen Tiroler Ambiente, egal ob auf der Terrasse in einer der drei originalen urigen Stuben oder bei einer Veranstaltung (meistens Hochzeiten) im großen Saal. Es ehrt mich, solch tolle Gasthöfe mit dem Qualitätssiegel auszeichnen zu dürfen.

Zams, am 17. Mai 2017
Johann Pichler

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