Besuchsbericht Hotel Waldhof Resort // Scheffau vom 02.02.2017

Das Hotel Waldhof Resort liegt direkt an der Schiabfahrt in Scheffau. Im Winter ein Hot-Spot bei dem sich die Gäste wohl fühlen können. Da ich sehr neugierig war, wie die Abläufe im Winter sind, besuchte ich heute den Waldhof. An der Rezeption fragte ich nach dem Chef der Küche, Stefan Glantschnig. Es ist erst früher Vormittag, denn ich bin auch im Auftrag der Agrar Markt Austria und überprüfe die Einkaufsgewohnheiten der Küche. Beim Gang durch die Lager- und Kühlräume bestätigt sich der Eindruck von außen. Alles tadellos sauber und aufgeräumt. Nach getaner Arbeit, darf ich nun den angenehmen Teil meines Besuchs bestreiten. Ich bekomme die Speisenkarte gereicht und bestelle etwas zu trinken.

Heute bleibe ich klassisch und bestelle eine Frittatensuppe als Vorspeise und ein Kalbsbackerl mit Spinatspätzle, Fenchel und Parmesan.

Ich habe nun etwas Zeit und blicke mich etwas um. Die Stube ist klassisch im Tiroler Stil gehalten und ein großer alter Kachelofen prägt die Stube. Alles ist stimmig und lädt zum Verweilen ein. Nun wird auch schon die Suppe serviert. In einem roten tiefen Teller präsentieren sich die Frittaten in der Rindssuppe. Die Einlage war reichlich und gut, die Rindssuppe kräftig und mit frischem Schnittlauch bestreut. Ein guter Einstieg mit diesem Suppenklassiker. Leider habe ich den Gruß aus der Küche vermisst. Wie ich später im Gespräch erfahre, gibt es den Gruß im Winter in Verbindung mit dem „Fine Dining“. Hier kann der Gast ganz nach seinen Wünschen ein fünf-Gänge Menü zusammenstellen. Das ist eine tolle Idee und wird von den Stammgästen gerne und oft bestellt.

Der Hauptgang wird klassisch im Pfand`l serviert. Zwei ordentlich große Kalbsbackerl sitzen auf den Spinatspätzle und werden von Fenchel-Ecken umringt. Ein Natur-Jus findet sich am Boden des Pfand`l. Das Ganze war mit frisch geriebenem Parmesan bestreut. Die Konsistenz der Backerl war auf dem Punkt, schön zart aber doch mit ein wenig Biss. Die Spinatspätzle hausgemacht, locker und in Butter geschwenkt. Die Fenchel-Ecken wurden kurz in Butter angebräunt. Der Jus war Natur gehalten, aber mit einer kräftigen Note. So muss das schmecken. Der Parmesan rundete das Ganze ab. Ein sehr gelungener Klassiker. Nur eines, es könnte etwas heißer sein. Wahrscheinlich war das Pfand`l nicht ausreichend aufgewärmt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Zum Abschluss wählte ich nur einen Espresso, da ich vollends vom guten Essen gesättigt war.

Mit Herrn Stefan Glantschnig hatte ich ein ausführliches Fachgespräch, in dem wir auch die Herausforderungen beider Häuser erörterten. Herr Glantschnig ist ein Ausnahme-Könner der mit viel Herzblut und Engagement die Küche leitet. Ich kann hier nur den Hut ziehen. Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2017 überreicht und wünsche alles Gute.

Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.


Scheffau, 02.02.2017

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