Besuchsbericht Gasthof Hirschen // Reith Leiten b. Seefeld vom 29.01.2017

Seit 1756 schon Tiroler Wirtshaus

Sitze heute in der ältesten aber der gemütlichsten Stube, des Gasthof Hirschen dem einstigen „Urhof“ des Klosters Stams, und eine Rehbock-Trophäe beobachtet mich, während ich die anspruchsvolle mit etlichen Sprüchen und sehr nett gestalteten Speisekarte studiere. Beim Rundumblick fallen mir die alten Bilder das alte handgeschnitzte Kruzifix und die netten Dekorationen an den breiten Fensterbänken besonders auf.

Diese urige alte Stube, mit der verrauchten Vertäfelung aus dem letzten Jahrhundert kann wohl so einige Geschichten aus dem gesellschaftlichen Wirtshausleben in Leithen erzählen. Dies ist wohl auch ein Grund, warum die Familie Scholl den Verein der Tiroler Wirtshauskultur schon sehr lange beitrat, eben um die Gastlichkeit und die Tradition der Tiroler Wirtshäuser zu bewahren, zu fördern und neuzeitlich umzusetzen. Und das machen sie mit einer Leidenschaft und Liebe obwohl es einen unermüdlichen Einsatz bedarf. Großartig! Zurück an meinen mit weißen Tischdecken und schön gedeckten Tisch der das einzigartige Ambiente und die Gemütlichkeit auf das höchste Niveau bringt. Zum besonderem Tiroler Ambiente gehört auch dass die Chefin Martina und die Luitascher Kellnerin Katharina immer fesche Dirndln tragen und auf die Sauberkeit, aber insbesondere auf das Wohlbefinden der Gäste sowie der täglichen einheimischen Stammkunden achten.
Aus der mit sehr schöner Schrift und gut eingeteilten Speisekarte erbat ich mir das „Kalbsgulasch vom eigenen Hofe“ mit Spätzle.
Aus der Küche kommt natürlich stets die beste Qualität (vom eigenen Hof) dazu der feinste Geschmack. Als erstes zwei schmackhafte Aufstriche mit frischem Brot.

Das Gulaschfleisch war fein zart und die Soße sauber passiert, mit Rahm verfeinert, schön sämig und perfekte Konsistenz. Die hausgemachten Spätzle welche extra serviert wurden, passten natürlich sehr gut dazu und schmeckten auch hervorragend.
Nach einem kurzen Fachgespräch bei einem österreichischen Grappa mit der Frau Scholl durfte ich noch die zwei hübschen Töchter des Hauses kennenlernen. Anschließend überreichte ich ihr mit Freude und Stolz das Qualitätssiegel des Vereines der Tiroler Wirtshauskultur.

Die Familie Scholl ist für ihre Gastfreundschaft, vorbildhafte Führung und ausgezeichnete Küche weitum bekannt. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und danke herzlichst für die Zusammenarbeit.

29. Jänner 2017
Johann Pichler

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