Besuchsbericht Restaurant Forellenhof // Leutasch vom 19.01.2017

Fischzucht vor der Haustüre

Sogar in der Nacht ist die Fahrt ins tief verschneite und im Vollmond glitzernde Luitasch märchenhaft und romantisch. Aber in der eisigen Kälte sucht man gerne eine warme gemütliche Stube. Die haben wir im Restaurant Forellenhof gefunden. Schon bei der herzlichen Begrüßung der Chefin Christiane spürt man die Wärme und eine besonders behagliche Gastfreundschaft die uns einen schönen Abend erahnen lässt.

Wir nahmen in der sehr gemütlichen, urigen alten Stube Platz, die mit dem geschnitzten, sehr sehenswerten, Getäfel ein sehr harmonisierendes richtig wohl fühlendes Ambiente ausstrahlt.
Vom rustikalen Holzboden mit den bunten Fleckerlteppichen geht das äußerst kunstvoll geschnitzte Getäfel zu dreiviertel der Wand hoch. Das schöne Abschlussgesims ist mit alten Zinntellern und Kunstwerken mit Fischmotiven dekoriert. Man fühlt sich sehr gut aufgehoben und auch die nette, zuvorkommende Dame vom Service ist flink freundlich und sehr professionell.

Nach einer exzellenten Wein Empfehlung und dem Studium der sehr schön gestalteten und aufs wesentlichste bezogenen Speisekarte (Weidachseefische) erbaten wir uns zwei Salate als Vorspeise sowie eine gedämpfte Forelle und eine gegrillte rotfleischige Forelle.

Kulinarisches:
Besonders hervorheben möchte ich die mit sehr viel Liebe angerichteten Salate mit fünf verschiedenen Blattsalaten (Lollo, Häupel, Radicchio, Brüsseler Spitzen und Vogerlsalat). Alles wurde fein mariniert mit einer hervorragenden Dressing die man am liebsten mit den Löffel essen möchte. Die Hauptspeisen, wie schon letztes Jahr perfekt gegart sehr gut im Geschmack und wie nicht anders zu erwarten beste Qualität. (wo sonst wenn nicht hier). Auch die Qualität der Kartoffel wunderbar, nur da hat mir ein wenig Salz gefehlt, aber besser zu wenig als zu viel.

Nach dem Essen hatten wir mit den Wirtsleut Christinane und Mario Avi einen fachlichen, motivierenden aber auch sehr lustigen Hoangascht. Es ist immer wieder schön wenn man solch euphorische, unermüdliche, und mit viel Herzblut engagierte Wirtsleut antrifft, die all den Krisen strotzen und immer die Tiroler Wirtshauskultur vertreten. Mit Freude und Stolz überreich ich ihnen das Qualitätssiegel unseres Vereines.

19. Jänner 2017
Johann Pichler

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