Besuchsbereicht Landgasthof Schwannerwirt // Weerberg vom 23.01.2017

Ein Bilderbuchtag neigt sich zu Ende, als ich im Landgasthof Schwannerwirt in Weerberg eintreffe. Da ich auch im Auftrag der Agrarmarkt Austria Marketing für die jährliche Herkunftskontrolle einen Termin bei Frau Theresia Streiter habe, ziehe ich diesen vor. Zuerst die Arbeit und dann das kulinarische Vergnügen. Beim Rundgang durch die Küche, Lager und Kühlräume stelle ich fest, dass hier äußerst sauber und konsequent gearbeitet wird. Der Küchenchef Heinz Poller mit seiner Küchencrew ist Garant für die gute Qualität der Küche.

Nach getaner Arbeit nehme ich in der Gaststube Platz. Wie ich schon beim Betreten des Hauses feststellen konnte, legt Frau Streiter sehr großen Wert auf geschmackvolle Dekoration. Auch der Tisch ist gediegen winterlich dekoriert. Eine freundliche junge Kellnerin, ihr Name ist Linda reicht mir die Speisenkarte und fragt nach meinem Getränkewunsch. Da ich heute im Landgasthof übernachte, entscheide ich mich für einen Blauen Zweigelt. Bei der Durchsicht der übersichtlich gestalteten Karte entscheide ich mich für eine Krautsuppe mit Speck und zum Hauptgang bestelle ich ein Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat.

Nach kurzer Wartezeit serviert Linda die Suppe. Optisch habe ich mir die Suppe etwas anders vorgestellt. Sie ist leicht papriziert, das Kraut dünngeschnitten, der Speck fein würflig und alle Zutaten weich gekocht. Ein Klecks Sauerrahm mit gehackter Petersilie bilden den Abschluss. Geschmacklich ist die Suppe gut gelungen. Dezent gewürzt und der Paprika ist nicht dominant. Das leichte Säurespiel harmoniert gut mit der Vorspeise. Unter dem Strich ein gelungener Einstieg.

Ich freue mich nun auf die Hauptspeise die auch schon serviert wird. Das Backhendl wird in einem schönen Körbchen serviert. Zitronenspalten und der Kartoffelsalat werden apart dazu gereicht. Das Huhn ist mild gewürzt, sehr saftig und goldbraun gebacken. Das kommt dem Original schon sehr nahe, nur die frittierte Petersilie fehlt. Der täglich frisch zubereitete Kartoffelsalat ist sehr gut angemacht, aber als kleine Empfehlung würde ich den Salat nicht in die Salatbar stellen. Lauwarm schmeckt er einfach noch besser. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Die Hausherrin gesellt sich nun zu mir und wir sprechen über die Herausforderungen der Gastronomie und deren Bewältigung. Frau Streiter betreibt neben dem Schwannerwirt einen kleinen Lift, der von Hausgästen und Kinder-Skigruppen gerne genutzt wird.
Frau Theresia Streiter überredet mich wie schon letztes Mal zu einem Dessert, obwohl dafür kein Platz mehr wäre. Die hausgemachten Topfenknödel auf Zwetschgenröster geben mir den Rest. Sie schmecken vorzüglich, flaumig auf Zwetschgenröster angerichtet, mit einem Honig-Sesam Chip und frischen Erdbeeren garniert. Fast rolle ich ins Zimmer, das gottlob nicht allzu weit entfernt liegt.

Mit viel Herzblut und bereits getätigten Investitionen steht das Haus für gelebte Herzlichkeit, sehr guter regionaler Küche, enge Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten und Engagement. Die Stammgäste sehen das ähnlich und kommen deshalb gerne in den Schwannerwirt und genießen die Zeit im Schwannerwirt.

Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2017 überreicht und wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.

Montag, 23. Jänner 2017

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