Besuchsbericht Gourmetwirtshaus Tiroler Hof // Kufstein vom 13.01.2017

Es ist Mittagszeit und die Sonne lacht vom Himmel auf das verschneite Kufstein. Mein Weg führt mich ins Gourmetwirtshaus Tiroler Hof der Familie Fahringer. Um dem Trubel aus dem Weg zu gehen, bin ich erst gegen 13:00 Uhr vor Ort. Beim letzten Besuch war die Gaststube brechend voll. Obwohl es schon recht spät ist, sind noch einige Tische mit augenscheinlich zufriedenen Gästen belegt. Frau Christa Fahringer empfängt mich herzlich und geleitet mich an einen freien Tisch im Eck. Von hier habe ich einen guten Blick auf das Geschehen. Was mir sofort wieder auffällt, ist die geschmackvolle Dekoration. Es wirkt alles sehr heimelig mit den allgegenwärtigen Hirschmotiven. Auch die Tischdekoration ist sehr gediegen.

Frau Fahringer reicht mir die Speisenkarte und die Wochenmenükarte und zählt noch einige Tagesempfehlungen auf. Ich entscheide mich für die Empfehlungen die da heißen, Kastaniencremesuppe mit Piment-Haube und eine gebackene Kalbsleber mit Kartoffelsalat. Nachdem ich ein Getränk bestellt habe, studiere ich trotzdem die monatlich wechselnde Karte.

Auf der linken Seite werden Generations übergreifende Spezialitäten angepriesen (hier dürfen sich Vater und Tochter austoben) und auf der anderen Seite auch Tiroler Wirtshausküche. Beides harmoniert Bestens miteinander. Wie ich mit einem Blick durch die Gaststube feststellen kann, sind wieder Stammgäste aus jeder Berufsschicht im Tiroler Hof. Die Gäste fühlen sich augenscheinlich wohl.

Nach kurzer Wartezeit wird die Suppe serviert. Sie duftet herrlich nach Kastanien, die Konsistenz ist perfekt, die Kastanien wurden nicht zur Gänze püriert, sondern man beißt noch auf kleine Stückchen davon. Die Pimenthaube rundet die Suppe perfekt ab. Das Spiel zwischen Süße und Salz ist sehr gut gelungen. Ein wirklich guter Einstieg, der Lust auf Mehr macht. Ich freue mich schon auf den Hauptgang.

Die Kalbsleber wurde in Scheiben von ca. vier Millimeter geschnitten, gewürzt, paniert und goldbraun gebacken. Der Geschmack ist sehr gut, der täglich frisch zubereitete Kartoffelsalat tut sein übriges. Dieser ist toll abgeschmeckt, das Säurespiel ausgewogen. Ein tolles Gericht, das viel zu selten angeboten wird.

Mittlerweile hat sich der Mittagsstress beruhigt und mit Frau Fahringer habe ich ein sehr konstruktives und angenehmes Gespräch. Wir sprechen auch über die geänderten Öffnungszeiten, deren Auswirkungen und die täglichen Herausforderungen der Gastronomie.

Ich habe abermals eine gute Zeit im Tiroler Hof verbracht und die engagierte und motivierte Familie Fahringer erleben dürfen. Ein würdiger Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

Gerne überreiche ich dem Hausherrn, Fritz Fahringer das Qualitätssiegel für das Jahr 2017 und wünsche weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.

Freitag, 13. Jänner 2017

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