Besuchsbericht Gasthof Esterhammer // Buch b. Jenbach vom 12.01.2017

Ich treffe zu Mittag im Gasthaus Esterhammer ein. Es empfängt mich ein nostalgisches Ambiente. Ich gehe wieder links in die Gaststube und nehme an meinem angestammten Tisch Platz. Die Bedienung ist mit der Betreuung der Gäste beschäftigt. Die Einrichtung bzw. das Täfer und die Kassettendecke sind fast 300 Jahre alt, das mich schon beim letzten Besuch beeindruckt hatte. Auf jedem Tisch und auch auf den Fensterbänken sind frische Blumen, die von der Schwester des Hausherrn, Frau Notburga, betreut werden. Nun kommt die Bedienung, ihr Name ist Claudia, zu mir und reicht mir die Speisenkarte.

Die Karte ist mit einigen Tiroler Schmankerln versehen. Auch die Tageskarte kann mit guten klassischen Gerichten aufwarten. Ich entscheide mich für eine Lammstrudel-Suppe und als Hauptgang ein Kalbsrahmgulasch mit Spätzle, Kartoffeln und grünem Salat.
Nach kurzer Wartezeit ist meine Vorspeise eingetroffen. In einer sehr gut abgeschmeckten Suppe schwimmen zwei Stück Lammstrudel. Im Geschmack vorzüglich und am Gaumen dezent nach Lamm. Wie auch letztes Jahr eine gute Wahl. Vorab bekomme ich den grünen Salat gereicht. Dieser bestand aus Frisee, Radicchio, Eichblatt und Vogerlsalat, die mit einem gut abgeschmeckten Dressing harmonierten. Ein sehr hochwertiger Blattsalat.
Das Kalbsrahmgulasch war butterweich, begleitet mit einer sämigen gut gewürzten Paprikarahmsauce. Die Butterspätzle waren natürlich frisch zubereitet, die Kartoffeln schön gelb und gut im Geschmack. Als Garnitur ein Blatt Radicchio mit Tomatenspalte und einer Fächergurke. Ich war rundum zufrieden.
Die Bedienung Claudia überredet mich sehr charmant ein Dessert zu nehmen. Da ich schlecht nein sagen kann, entscheide ich mich für Weinnudeln in Glühwein. Was soll ich sagen, es schmeckte ausgezeichnet. Diese Tiroler Spezialität wird aus einer Grießmasse hergestellt. Daraus werden kleine Stangen geformt und dann frisch heraus gebacken und mit Staubzucker bestreut. Dazu darf natürlich eine Tasse Kaffee nicht fehlen.

Auch heute kommt die Senior-Chefin an den Tisch jedes Gastes und auch zu mir. Wir unterhalten uns über die „alten Zeiten“. Ich freue mich sehr über diese Herzlichkeit die nur noch selten angetroffen wird. Nun gesellt sich Herr Norbert Graus zu mir. Die Begrüßung ist herzlich und wir unterhalten uns eine Weile über dies und das, über bevorstehende Umbauarbeiten und die Herausforderungen dieses altehrwürdige Haus zu erhalten.

Der Gasthof Esterhammer ist in jedem Fall eine Empfehlung wert und ein würdiger Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur. Man muss Herr Graus zu diesem Traditionsgasthaus gratulieren. Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2017 überreicht. Ich wünsche der Familie Graus alles Gute und Gesundheit.

Donnerstag, 12. Jänner 2017

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