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Besuchsbericht(gedicht) Wienerhof // Trins vom 21.09.2016

Tiroler Wirtshauskultur in der schönen Trinser Natur

Heit schreib i amol a G’dicht,
über Roswithas G’schicht.
Eini ins schine G’schnitztal
I glab do wor i schun amol
Beim Wienerhof, do hon i zügekehrt,
des hat die Roswitha ganz geehrt.
I nimm Plotz in der alten gmiatlichen Stub’n,
afn Stammtisch do sitzn schun a paar ältere Bub’n.
Glei kimmt Rosi mit da Speisekascht,
schin gschriebm, zin lesn a nit hascht,
A Heiblimlsuppn kenn i nit,
die bstell i glei, die macht sicher fit.
Als Haupspeis a Ragout,
nit vom Hirsch und nit da Kuh,
Des isch vom Reh,
was isch ausgeapert vom Schnee.
Deswegen war’s so fein und zart,
gekocht nach Arnos b’sundra Art,
a Faschierts war a mit drauf,
des hat er g’macht wahrscheinlich aus den „Lauf“.
Als Beilag gib’s an Erdäpfelstrudel,
nit aleweil lei Nudel.
Die Soß die war des Highlight,
so kochen kennen nit viel Leit.
Des Essen war sooo guat,
Vadient a „Haube“, auf tirolerisch an „Huat“.
Dazu han i getrunken an Lagrein,
und der war a so fein.
A Gaudi und lustig homas g’macht,
und alle homma so viel g’lacht,
Zum Schluss a Glasl „Dolomiten-Tschin“,
aba nocha war ma glei dahin.
Wegen den Essen müsst ihr do hin,
nit wegen den Dolomiten-Tschin.
Da Wienerhof, der Arno und die Roswitha
sind unzertrennlich wie Sunne, Regen und das Wetta.
In Herbst da fongt da Arno richtig an zi kochen,
weil da gib’s im Wienerhof die Steirer-Wochen.
Lasst’s eich nit lumpen und geht’s dort hin,
zur feschen Wirtin mit dem Tschin (Gin).

Trins, am 21. September 2016
Johann Pichler





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