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Besuchsbericht Löwenhaus // Innsbruck vom 29.07.2016

Von einem Löwenzwinger zur Tiroler Wirtshauskultur

An diesem heißen Freitagnachmittag, machte ich mich auf den Weg nach Innsbruck um dem berühmten Restaurant Löwenhaus einen Besuch abzustatten.

Die Namensgebung stammt aus dem 15. Jahrhundert, da stand an dieser Stelle das landesfürstliche Tierhaus mit einem großen Löwenzwinger. 1636 brannte das Haus in wenigen Stunden nieder und 80 Jahre später wurde an dieser Stelle das heutige Löwenhaus mit einer dazugehörigen Brauerei (Löwenbräu) errichtet. Um die 19. Jahrhundertwende war es eine berühmte Innsbrucker Theaterstätte. Bis zum heutigen Tag hat das teils denkmalgeschützte Haus noch einige Male den Besitzer gewechselt. Soviel zur historischen Geschichte des Hauses, aber nun zur heutigen Momentaufnahme des Löwenhauses.

Wie schon gesagt, war es sehr heiß und fast alle Schattenplätze im wunderschönen, sehr großen Gastgarten waren besetzt. Zwei sehr engagierte, nicht aus Österreich stammende Männer im Service hatten Dienst und machten ihre Sache sehr professionell und fachkundig. Der freundliche und aufmerksame Kellner brachte mir alles bald die Speisekarte und fragte mich nach meinem Getränkewunsch. Ich bestellte mir eine hausgemachte Limonade, welche auf einem Flyer am Tisch angepriesen wurde. Diese wurde in einer 0,2 l Flasche serviert mit viel Eis und schmeckte sehr erfrischend und köstlich. Ich finde die Aktion eine sehr gute Idee, es kommt bei den Gästen auch gut an. Ich studierte die sehr übersichtliche Speisekarte. Leider wurde weder das Logo noch etwas schriftlich über die Tiroler Wirtshauskultur erwähnt. Die Speisekarte ist mit vielen Tiroler Schmankerln, Klassikern, aber auch einigen kreativen und innovativen Gerichten wie Fladen usw. als auch mit vielen Salaten bestückt.

Kulinarisches:
Zum heißen Nachmittag passend bestellte ich mir einen erfrischenden sommerlichen Vitaminsalat, der mit verschiedensten Varianten (gegrillten Rindsstreifen, gegrillten Hühnerstreifen, geräuchertem Fjordlachs und Tiroler Kasknödel) angeboten wurde und dazu die Hausflade. Der knackige Salat beinhaltete alles wie es auf der Karte stand (Gurken, Karotten, Kürbis- und Walnusskerne), war leicht mariniert und ein kleines Schälchen voll Dressing wurde extra serviert. Alles schmeckte ausgezeichnet, die Kasködel waren flaumig und hatten einen sehr guten Geschmack. Nur die Hausfladen hätte ich mir etwas knuspriger vorgestellt, ist aber eine sehr gute Idee als Alternative zum Tiroler Bauernbrot. Der anschließende Cappuccino der Marke Hausbrand rundete die Sache noch mit „ausgezeichnet“ ab.

Auf dem Weg zur Toilette erkundete ich das große Restaurant mit der sehr schweren, alten imposanten Holzdecke und den schönen Kachelöfen sowie auch den großen Grill in der Mitte des Restaurants. Alles ist in feinst säuberlicher Ordnung und im tadellosen Zustand.

Da zu diesem Zeitpunkt kein Manager oder Geschäftsführer zu Wege war, hatte ich ein paar Tage später mit Herrn Freisinger einen Temin für ein Gespräch abgemacht. Herr Freisinger ist ein sehr fachkundiger, professioneller und überaus motivierter Geschäftsführer. Er lobt und achtet seine Mitarbeiter sehr und hat auch schon einige neue Visionen für das Restaurant Löwenhaus. Auch die Tiroler Wirtshauskultur will er in Zukunft mehr in Betracht ziehen und viel mehr pflegen, da die Tradition und das große Potential des Hauses allemal schon vorhanden ist. Bei der Umsetzung stehen wir Herrn Freisinger stets zur Seite und des frohen Mutes überreiche ich ihm das Qualitätssiegel für das Jahr 2016. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.

29. Juli, 2016
Johann Pichler

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