Besuchsbericht Gasthof Inntal // Unterperfuss vom 28.01.2016

Große Tiroler Wirtshauskultur im kleinen Dorf Unterperfuss

Heute war ich auf Besuch im weit und breit sehr bekannten Gasthof Inntal. Wir hatten schon Probleme einen Parkplatz zu finden d.h. es ist wirklich so dass man ohne Reservierung fast keinen Tisch mehr bekommt.

Wir hatten Glück, nur der große 10er Tisch war noch frei. Trotzdem fühlten wir uns in der gemütlich warmen mit vielen schwarz weiß Bildern von bäuerlichen Landschaftsmotiven in urigen Holzrahmen sofort sehr wohl.

Die professionelle Servicefachkraft mit Ihrer freundlichen und herzlichen Art hat viel dazu beigetragen. Die Tischkultur, die eleganten Tischdecken, die frischen Kräutertöpfchen sowie die gefalteten Stoffservietten passen harmonisch zu der Raumdekoration. Viel Holz, viel frische Blumen, ja schon etwas Frühlingshaft. Es ist ein sehr altes Haus aber es wird immer wieder mit viel Liebe und Leidenschaft von der Chefin zu einem tollen Tiroler Ambiente herausgeputzt.

Kulinarisches:
Nach dem studieren der mit fast ausschließlich Tiroler- und Österreichischen Speisen bestückten Speisekarte fiel einen die Auswahl sehr schwer. Dazu gab es noch eine handgeschriebene Empfehlungskarte. Ich bevorzugte das zweierlei vom Rind gegenüber dem dreierlei vom Lamm.

Das Vögerl war klassisch mit Gurkerl, Speck und Gemüse gefüllt. Der aus dem Schultermeisel geschmorte Braten war wich, zart und saftig. Überrascht hat mich aber das leckere Gemüse, ganz frische Bohnen, frischer Sprossenkohl, frische Spinatblätter, Kirschtomaten und sogar gebackene Zwiebelringe und Champions begleiteten das zweierlei Rind mit der cremigen Polenta.

Alles perfekt gegart abgeschmeckt und heiß serviert. Hätte bisserl mehr von der leckeren Soße sein können. Der Tafespitz meiner Frau wurde im Kupferpfandl serviert sowie auch der Cremespinat der sogar aus frischem Blattspinat gemacht war. Nur aus frischen Zutaten war der Vorspeisensalat mit einer Dressing die man am liebsten mit dem Löffel essen möchte. Das im Hause gemachte Bananen Joghurt Eis auf Baileys war der krönender Abschluss.
Bevor wir uns von der netten zuvorkommenden Servicedame auf Kaffee und Schnaps überreden ließen, hatte sie noch ein Gläschen dem von ihr empfohlenen wirklich gut zum Rind passenden Südtiroler Lagrein nachgeschenkt.

Bei dem anschließenden Gespräch erzählte mir Herr Linder über seine Törggelehütte die gerade vor der Türe abgebaut wird um langsam wieder den Gastgarten bei diesen frühlingshaften Temperaturen zu aktivieren. Er erklärte mir mit Stolz, er kauft fast alle seine Produkte von den Bauern der Umgebung. Er zählte mir einige auf unter andern auch den Hof Thomas Moretti, von dessen Rind ich gerade gegessen hatte. Mit den Wirtsleuten und ein paar Einheimischen genossen wir noch einen Unterperfusser Schnaps. Gerne hätte ich noch mit dem Junior Chef und Küchenmeister geredet, aber der hatte heute seinen freien Abend.

Fazit:
Die Wirtsleute schwören auf regionale Produkte, alles selbst gemacht, heimische Qualität sowie unermüdlichen Einsatz und das mit voller Begeisterung. Es ist natürlich eine Freude einen solchen traditionellen Gasthof in der TWHK zu haben. Man hat einen Moment das Gefühl die Zeit ist kurz stehen geblieben, aber wenn man die Homepage vom Gasthof Inntal ansieht dann weiß man der Josef ist vielen voraus. Weiter so, nur Mut tut gut!

28. Jänner 2016
Johann Pichler

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