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Besuchsbereicht Gasthof Hotel Zum Mohren // Reutte vom 27.05.2016

Tiroler Wirtshauskultur im Wandel der neuen Generation

Heute am wunderschönen Fenstertag nach Fronleichnam setze ich mich auf die hintere Terrasse des Hotel Mohren und möchte die Sonne, aber hauptsächlich die Kochkünste des Thomas Ruepp auf mich ein einwirken lassen. Der Garten, die Terrasse, die Tischkultur, das freundliche Service, die Sauberkeit, alles deutet daraufhin, ein genussvoller Tag zu werden. Die elegante, kreative und bis aufs Letzte ausgetüftelte Speisekarte lässt erahnen, dass auch in der Küche ein Herzblut Profi und Küchen-Zauberer am Werkeln ist. Schon zu Beginn der Speisekarte wird festgehalten dass: „Kein Genuss vorübergehend ist, denn bleibend ist der Eindruck den er zurücklässt!“ (Goethe)

Kulinarisches:
Das Carpaccio ist zwar kein Tiroler Gericht, aber in diesem Falle ist es vom Tiroler Almochsen. Das frische dünn geschnittene Filet hatte eine herrlich rote Farbe, war vorzüglich mariniert und mit gehobeltem Parmesan verfeinert. Beim ersten Bissen merkt man sofort die gute Qualität des Fleisches. Die Note „Sehr gut“ für diese Vorspeise. Als Hauptgang erbat ich mir das Frühlingsrisotto mit Saiblings- und Forellenfilet.

Obwohl eine große Gruppe im Speisesaal saß und die Terrassentische alle besetzt waren ging alles sehr rasch und stressfrei über die Bühne. Das auf einen ovalen Teller servierte grüne Risotto, der frische grüne und weiße Spargel, die roten Radieschen, die grünen Erbsen, die knackigen Jungzwiebel, alles war auf den Punkt perfekt gekocht. Garniert mit Spargelspitzen, geschmorter Kirschtomate, frischer Babykarotte, Sakurakresse und Veilchenblüten.

Diese Vielfalt an Frühlingsgemüse und Farben auf den Teller war eine Augenweide. Auch das Filet vom Saibling und der Forelle war küchentechnisch perfekt zubereitet. Knusprige Haut, innen noch schön glasig, mild gewürzt um den Eigengeschmack nicht zu verfälschen. Erste Sahne! Ein Lob dem Zauberer und seinem Team!

Das Gespräch und die Qualitätskontrolle hatten wir eine Woche später, wo Herr Thomas sich viel Zeit nahm und mir noch so einiges zeigte. Den großen und sehr gut gelungenen Zubau des Hotels und gleichzeitig die Erhaltung der alten wunderschönen Stuben, das braucht schon eine feinfühlige Hand. Aber die Familie Ruepp (13 hab ich auf dem Foto gezählt) hat einen sehr guten Zusammenhalt und bleibt der Tiroler Wirtshauskultur, so hoffe ich, noch ein paar Generationen erhalten.

Fazit:
Riesengroßes Lob der Küche, sowie dem netten Servicepersonal, der Haushaltung für die gesamte Sauberkeit in allen Bereichen. Freue mich schon auf das Nächste mal.
27.Mai 2016
Pichler Johann

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