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Besuchsbericht Landhotel Strasserwirt // St. Ulrich a. P. vom 31.03.2016

Es ist schon fast 14:00 Uhr, als ich Sankt Ulrich am Pillersee erreiche. Der erste echte Frühlingstag mit 20° C empfängt mich hier. Das Landhotel Strasserwirt macht von außen einen gepflegten und aufgeräumten Eindruck. Bei diesem herrlichen Wetter nehme ich auf der gedeckten Terrasse Platz. Man merkt, dass sich die Wintersaison schon dem Ende zu neigt. Darum sind auch nicht mehr viele Gäste im Ort. Leider macht sich das auch bei der Bedienung bemerkbar. Nach einigen Minuten gehe ich in das Restaurant und sehre, dass die Bedienungen bei der Reinigung der Eckbank Auflagen beschäftigt sind. Das kann man entschuldigen, denn beim Putzen verliert man etwas das Zeitgefühl. Eine Bedienung eilt zu mir und entschuldigt sich charmant für die Wartezeit. Diese Situation hat sie sehr gut gelöst.

Ich nehme wieder Platz und meine Bedienung, ihr Name ist Luzia, reicht mir die Speisenkarte. Da es mittlerweile nach 14:00 Uhr ist, bekomme ich die Nachmittagskarte. Das ist in diesem Fall nicht tragisch, denn ich wollte schon lange die Tiroler Marend (Brettl-Jause) probieren. Zur Vorspeise nehme ich die Kaspressknödel Suppe. Nach kurzer Wartezeit serviert mir Luzia die Suppe in einer Keramik Schale. Der Koch muss augenscheinlich verliebt sein, denn die Rindssuppe ist relativ salzig. Die Pressknödel werden in Tirol unterschiedlich zubereitet. Hier wird Knödelbrot und Schnittkäse als Hauptzutat verwendet. In anderen Tiroler Gegenden werden auch gekochte Kartoffeln und Graukäse verwendet. In Summe schmeckt der Pressknödel aber gut.

In der Zwischenzeit schaue ich mir die Räumlichkeiten im Haus an. Die Gaststuben sind geschmackvoll, mit viel heimischem Holz und auch einem Kachelofen eingerichtet. Das wirkt speziell im Winter sehr gemütlich. Auch die WC-Anlagen spiegeln den sauberen und gepflegten Eindruck wieder.

Nun kommt auch schon die Tiroler Marend. Diese wird auf einem speziellen nur für dieses Gericht gefertigten Holzteller serviert. Überaus üppig belegt, präsentiert sich die Tiroler Marend sehr appetitlich. Zwei Scheiben Selch-Schopf, zwei Scheiben Tilsiter, vier Scheiben Schinken-Speck, ½ aufgeschnittener Landjäger bzw. Hartwurst und Verhackertes lassen keine Wünsche offen. Die Garnitur besteht aus einem halben gekochten Ei, zwei Tomatenspalten, Essiggurken-Fächer, Paprikastreifen und Zwiebelringe. Auf Nachfrage bekomme ich auch etwas Butter und eine Pfeffermühle. Einzig das nicht mehr frische Landbrot trübt das ansonsten gute Gericht.

Leider habe ich die Familie Nothegger nicht angetroffen. Deswegen habe ich der umsichtigen und netten Bedienung, Luzia, gerne das Qualitätssiegel für das Jahr 2016 überreicht und wünsche der Familie Nothegger weiterhin viel Erfolg.

Donnerstag, 31. März 2016

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