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Beuschbsericht Gasthof Kirchenwirt // Kirchberg vom 16.03.2016

Es ist schon spät am Abend, als ich Kirchberg erreiche. Das Dorf präsentiert sich von seiner schönen Seite. Viele Gebäude sind hell erleuchtet. Geschäfte haben ihre Produkte ansprechend in den Schaufenstern den Touristen präsentiert. Es liegt sogar etwas Schnee. Da kann man nach dem Schifahren noch durch das Dorf flanieren und es sich gut gehen lassen. Der Kirchenwirt liegt, wie der Name schon vermuten lässt, gegenüber der Dorfkirche. Das Haus war demnach leicht zu finden.

Ich betrete das Gasthaus und gehe in die Gaststube. Obwohl es schon spät ist, sind noch einige Gäste im Lokal. Ich nehme an einem freien Tisch Platz und schaue mich ein wenig um. Die Stube ist in hellem Holz gehalten, selbst die Wände wurden damit beplankt. Die freundliche Bedienung kommt an den Tisch und reicht mir die Speisenkarte. Beim studieren selbiger fällt mir das umfangreiche Angebot auf. Viele regionale Gerichte machen es mir schwer eine Entscheidung zu treffen. Da ich schon gehört habe, dass der Herr des Hauses, Hanspeter Gröderer selbst das Wild jagt, entscheide ich mich zur Vorspeise für eine Wildpüree Suppe und dann für eine Wilderer-Pfanne.

Nach kurzer Wartezeit wird die Suppe serviert. Eine sehr kräftige Suppe mit fein geschnittenem Gemüse und reichlich Wildfleisch Einlage. Obenauf ein großer Tupfer Sahne runden die Suppe ab. Geschmacklich sehr gut, vielleicht etwas zu sehr tomatisiert. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Ein guter Einstieg den Abend zu beginnen.

Die Hausherrin, Marianne Gröderer kommt zu mir an den Tisch und begrüßt mich herzlich. Sie nimmt sich ein wenig Zeit und wir sprechen über den Verlauf der Wintersaison und deren Herausforderungen. Im Gespräch erfahre ich auch, dass sehr viel selbst in der hauseigenen Metzgerei hergestellt wird. Vom Speck, Schinken, Würste über Wildspezialitäten wie Hirschschinken und deren Würste. Auch hausgemachte Liköre (Latschenkiefer) werden angeboten. Das spiegelt sich auch in der Karte wieder.

Die Zeit ist wie im Fluge vergangen, denn schon wird die Wilderer-Pfanne serviert. Frau Gröderer wünscht mir einen guten Appetit. Die Hauptspeise wird in einer Gusspfanne serviert. Darin befinden sich sechs Medaillons vom Reh, Hirsch und Gams. Hausgemachte Butterspätzle, Preiselbeeren und eine Pilzrahmsauce runden das Gericht ab. In einer separaten Glasschüssel bekomme ich noch Rotkraut serviert.

Die Medaillons waren zart, leider etwas zu lange gebraten. Die Pilzrahmsauce war kräftig und von guter Konsistenz. Die hausgemachten Spätzle waren sehr gut und das Rotkraut rundete den Hauptgang ab. In Summe aber ein guter Hauptgang. Die freundliche Bedienung fragt mich, ob ich ein Dessert möchte. Ich lehne dankend ab, bestelle aber meinen obligaten Abschluss eines guten Essens, einen Verlängerten.

Ich verabschiede mich von der Hausherrin und lerne bei dieser Gelegenheit den Junior-Chef Hannes Gröderer kennen. Ich habe eine sehr engagierte Familie kennen gelernt und überreiche gerne der Hausherrin das Qualitätssiegel für das Jahr 2016 und wünsche weiterhin viel Erfolg.

Mittwoch, 16. März 2016

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