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Besuchsbericht Gourmetwirtshaus Tiroler Hof // Kufstein vom 18.02.2016

Es ist Mittagszeit und meine Nase führt mich nach Kufstein ins Gourmetwirtshaus Tiroler Hof der Familie Fahringer. Der Parkplatz ist voll, daher kann ich mich nur noch seitlich dazwischen quetschen. Das lässt schon Gutes vermuten. Beim Betreten der Gaststube stelle ich fest, dass alle Tische belegt sind. Frau Christa Fahringer ist in dieser Situation Herrin der Lage und fragt charmant zwei Herren, ob ich dazu Platz nehmen darf. Dies stellt kein Problem dar, so setze ich mich dazu und schon werde ich ins Gespräch der beiden Herrn integriert. Es sind zwei Stammgäste, die in den höchsten Tönen über die Qualitäten des Hauses schwärmen.

Frau Fahringer reicht mir die Speisenkarte und die Tagesempfehlungen. Nachdem ich ein Getränk bestellt habe, studiere ich die offensichtlich neu gestaltete Karte. Auf einer Seite werden Wiener Spezialitäten angepriesen und auf einer nächsten Seite auch Tiroler Kost. Beides harmoniert Bestens miteinander. Ich bestelle eine Curry-Linsensuppe und ein Kalbsrahmgulasch mit hausgemachten Butterspätzle. Frau Christa Fahringer hilft sowohl im Service als auch in der Küche. Kein Wunder, da jeder Tisch besetzt ist. Wie ich feststellen kann, sind dies hauptsächlich Stammgäste aus jeder Berufsschicht. Die Gaststube präsentiert sich sehr geschmackvoll eingerichtet. Überall sieht man Hirschmotive und einige andere Dekorationsgegenstände. Die Wände sind in hellem grün gehalten, die Polster der Eckbänke dazu passend.

Sehr gelungen, wie ich denke. Die Gäste fühlen sich augenscheinlich wohl.

Nach kurzer Wartezeit wird die Suppe serviert. Sie duftet herrlich nach Curry, die Konsistenz ist perfekt, die Linsen mit frischen Gemüsewürfeln abgerundet und der Geschmack ist einfach zum Niederknien. Ein wirklich gelungener Einstieg, der Lust auf Mehr macht. Mittlerweile sind die beiden Herren bestens gerüstet für den Nachmittag gegangen und der Tisch gehört nun zur Gänze mir. Es dauert nicht lange, da bekomme ich meinen Hauptgang serviert. Es schaut sehr appetitlich aus. Der erste Biss bestätigt meinen optischen Eindruck. Das Kalbsrahmgulasch ist perfekt gekocht, das Fleisch zart und nicht verkocht, die Sauce sämig und nicht zu stark papriziert. Geschmacklich gibt es nichts auszusetzen und die hausgemachten Butterspätzle tun ihr übriges. Nicht umsonst wird Herr Fritz Fahringer allseits in höchsten Tönen gelobt.

Mittlerweile hat sich der Mittagsstress etwas beruhigt und Frau Fahringer findet etwas Zeit mit mir über die momentanen Herausforderungen zu sprechen. Es ist ein sehr konstruktives und angenehmes Gespräch. Nun hat auch der Herr des Hauses das Kochen eingestellt und gesellt sich zu uns an den Tisch. Auch die beiden Töchter lerne ich kennen, eine absolviert die Kochlehre mit Matura und die zweite Tochter ist die gute Fee und hilft, wo Not am Mann ist. Da können die Eltern wahrlich Stolz auf die nächste Generation sein.

Es freut mich eine äußerst engagierte, motivierte und stolze Familie Fahringer kennen gelernt zu haben. Ein würdiger Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur, den ich nur wärmstens empfehlen kann.
Gerne überreiche ich dem Hausherrn das Qualitätssiegel für das Jahr 2016 und wünsche weiterhin viel Erfolg.

Donnerstag, 18. Februar 2016

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