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Besuchsbericht Gasthof Zur Schanz // Ebbs vom 19.02.2016

Heute führt mich mein Weg nach Ebbs in den Gasthof zur Schanz der Familie Egger-Rieder. Es ist noch früh am Abend, ich möchte gerne mit der Hausherrin, Frau Maria Egger-Rieder ein kurzes Gespräch führen. Denn später wird sicherlich keine Zeit bleiben.
Ich werde von Frau Egger-Rieder herzlich empfangen und in die Gaststube, in dem ein schöner Kachelofen wohlige Wärme erzeugt, geführt. Wir sprechen über die neuen Herausforderungen in ihrem Haus, denn seit gut zwei Wochen führt ein neuer Küchenchef das Herz des Hauses. Das Gespräch ist überaus konstruktiv und ich erfahre einiges von der Geschichte des Hauses.

Frau Egger-Rieder verabschiedet sich für den Moment und wünscht mir einen guten Appetit. Ein freundlicher Kellner reicht mir die Speisenkarte. Diese ist sehr geschmackvoll gestaltet, mit saisonalen und regionalen Gerichten versehen. Es wir jeden Monat ein neues Thema aufgegriffen und ansprechend in der Karte präsentiert. Aus Sicht des Gastes habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass hier mit frischen Produkten gekocht wird. Ich entscheide mich für eine Karottensuppe mit Granny Smith Apfel und einem Forellentascherl. Als Hauptgang wähle ich eine Seeforelle gebraten mit Kapernbutter, Kartoffelpüree und Blattspinat.

Nach kurzer Wartezeit wird die Suppe in einem schönen Porzellan-Schälchen serviert. Optisch ansprechend, probiere ich den ersten Löffel. Schön sämig, der Geschmack fein nach Karotten und ganz dezent im Hintergrund eine leichte Säure/ Süße die den Granny Smith ankündigt. Begleitet wird die Suppe mit einer Sahnehaube. Eine wirklich gelungene Vorspeise, die Lust auf mehr macht.
Der Hauptgang puristisch angerichtet, den Schwerpunkt auf das Wesentliche gerichtet, gefällt mir. Die Hautseite der Seeforelle kross goldbraun gebraten, das Filet noch schön glasig, somit noch saftig. Die Kapernbutter ist gut mit dem Fisch abgestimmt. Das Kartoffelpüree ist hausgemacht, man spürt noch einige Kartoffelstückchen und ist von sehr gutem Geschmack. Das kann man vom Blattspinat auch sagen, auch wenn er mit ein wenig Rahm abgerundet worden ist, dass nicht unbedingt nötig ist. Geschmacklich sehr gut, mit feinen Zwiebelwürfel und einem Hauch Knoblauch. Rundum ein gelungenes Gericht.

Nun gesellt sich Frau Egger-Rieder wieder zu mir und wir sprechen über meine Arbeit, über das sehr gute Essen und den täglichen Herausforderungen in der Gastronomie. Die Hausherrin überredet mich noch zu einer Spezialität des Hauses, das Stanitzel. Da kann man doch nicht nein sage, so bestelle ich noch einen Kaffee dazu. Das hausgemachte Stanitzel wird mit Zimtsahne, hausgemachtem Zimteis und Zwetschgenröster serviert. Es schmeckt vorzüglich und ist ein wahrlich würdiger Abschluss.

Gerne überreiche ich das Qualitätssiegel für das Jahr 2016 und wünsche Familie Egger-Rieder weiterhin alles Gute und viel Erfolg.


Freitag, 19. Februar 2016

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