Besuchsbericht Sattlerwirt // Ebbs vom 17.02.2016

Heute führt mich mein Weg nach Ebbs in den Gasthof Sattlerwirt der Familie Astner. Es ist noch früh am Abend, sodass ich hoffe einen Platz zu bekommen. Der Sattlerwirt genießt einen sehr guten Ruf.
Ich werde von einer überaus charmanten Bedienung empfangen und auf Nachfrage, ob es noch ein freies Plätzchen gibt, an einen freien Tisch begleitet. Ich bestelle ein Getränk und schaue mir in der Speisenkarte die angebotenen Schmankerln an. Mir fallen die hausgemachten Schlutzkrapfen auf, die auch als Vorspeisenportion angeboten werden. Das nehme ich und als Hauptgang gelüstet mich heute ein Kaiserschmarren.

Ich gebe der netten und aufmerksamen Bedienung meine Visitenkarte und frage nach, ob die Hausherrin Birgit Astner im Haus ist. Schon nach wenigen Minuten kommt Frau Astner an meinen Tisch und begrüßt mich herzlich in ihrem Haus. Wir sprechen einige Minuten über meine Tätigkeit und über den gelungenen Umbau des Sattlerwirtes. Frau Astner nimmt sich noch die Zeit und zeigt mir das Haus. Der Neubau ist überaus gelungen. Die Zimmer für Familien sind einfach hinreißend. Der Architekt hat sich einiges einfallen lassen, damit sich Kinder im Sattlerwirt wohl fühlen. Auch wurde ein sehr moderner Seminarbereich gebaut, der sehr oft genutzt wird. Mittlerweile werden wir schon gesucht, da meine Vorspeise serviert wird. Frau Astner verabschiedet sich und wünscht mir einen guten Appetit.

Die Schlutzkrapfen sind mit Kartoffeln und Graukäse gefüllt, darauf wurde würziger Bergkäse gerieben und mit Brauner Butter nappiert. Sie schmecken herrlich, der Nudelteig ist nicht verkocht und die Fülle ist nicht zu fest. Ein wirklich gelungener Klassiker. So kann es weiter gehen.

Nun kommt der Herr des Hauses, Herr Josef Astner sen. zu mir an den Tisch. Man merkt Herrn Astner an, wie stolz er auf seine Kinder ist, die den Betrieb augenscheinlich gut führen. Wir unterhalten uns über die Herausforderungen der Gastronomie, wie schwer es ist gute Mitarbeiter zu finden. Während unseres Gesprächs wird nun der Kaiserschmarren serviert. Herr Astner wünscht mir einen guten Appetit und verspricht später wieder zu kommen.
Der österreichische Mehlspeisen Klassiker schaut sehr gut aus. Er wird von Apfelmus und Zwetschgenröster begleitet. Beide sind hausgemacht und schmecken sehr gut. Der Kaiserschmarren wird auf Wunsch mit Rosinen zubereitet. Diese sind wunderbar eingearbeitet. Der Schmarren ist flaumig, der Geschmack hervorragend und die Portionsgröße lässt niemanden hungrig zurück. Ich kann leider nicht alles aufessen, aber genug ist genug. Die Bedienung fragt nach, ob ich noch einen Wunsch hätte. Einen Kaffee würde ich noch gerne nehmen. Ich schaue noch interessenhalber noch in die Dessert-Karte. Dort entdecke ich einen wunderbaren Spruch:

„Es ist besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat“

Ein wahrlich guter Satz, den ich im Sattlerwirt zu 100% befolgt habe. Ich habe genossen, aber nicht bereut. Nur die Waage wird mir ein wenig Reue abverlangen. Aber die Kilos sind es wert. Nun gesellt sich die Seniorchefin Frau Astner an unseren Tisch. Frau Astner ist für die Qualität der Küche verantwortlich. Da kann ich nur herzlich gratulieren. Wir sprechen über die Abläufe im Haus, auch über den bevorstehenden Umbau im alten Trakt. Eine weitere große Herausforderung, die aber von allen Familienmitgliedern getragen wird. Es ist schön zu sehen, dass die nächste Generation mit der gleichen Motivation und Engagement das Unternehmen weiter führt. Der Sattlerwirt ist wahrlich ein Juwel im Verein der Tiroler Wirtshauskultur das hoffentlich noch lange Bestand hat.

Ich wünsche der Familie Astner weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Mittwoch, 17. Februar 2016

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