Besuchsbericht Gasthaus Marinelli // Dölsach vom 22.02.2016

Ich nehme im Nichtraucher Heute führt mich mein Weg nach Dölsach in das Gasthaus Marinelli der Familie Glanzer. Thomas Glanzer leitet die Geschicke des Hauses. Es ist bereits 14:00 Uhr, mache mir aber keine Sorgen, dass ich nichts mehr zu Essen bekomme. Das Marinelli hat durchgehend warme Küche. Da ich heute auch im Auftrag der AMA-Marketing vorstellig bin, wird es ein langer Nachmittag. Doch zuerst möchte ich wieder von der vorzüglichen regionalen Küche verwöhnt werden. Im Dezember 2015 konnte ich mich vom Können des Hausherren überzeugen und das Marinelli als weiteres Mitglied des Vereins der Tiroler Wirtshauskultur gewinnen.

Ich nehme im Nichtraucher Bereich Platz und eine freundliche Bedienung reicht mir die Speisenkarte. Diese fasziniert mich wieder mit der unglaublichen regionalen Vielfalt. Gleich auf der ersten Seite werden die regionalen Lieferanten angeführt. Das zieht sich wie ein roter Faden durch. Selten habe ich eine Karte gesehen, wo fast ausschließlich regionale bzw. österreichische Gerichte angeboten werden. Die Knödel, von denen gibt es drei Sorten, werden bei Bestellung frisch gekocht (daher die Wartezeit von 15 Minuten). Den Krustenbraten vom Schwein gibt es nur am Wochenende. Dann gibt es eine „Wunschkartoffel“ mit fünf Sorten. Eier kommen aus der eigenen Landwirtschaft. Speck und Forellen werden selbst geräuchert. Da passt auch die Einrichtung mit alten und neuen Möbeln und der Dekoration dazu.
Am liebsten würde ich alles bestellen, entscheide mich dann für eine Rindersuppe mit Fleischkrapfen, eine Osttiroler Spezialität. Danach möchte ich das Backhendel vom Mais-Huhn probieren, dazu gibt es den Marinelli Kartoffelsalat.
Die Suppe wird nach einer kurzen Wartezeit serviert. Die Fleischkrapfen, von denen es zwei gibt, sind ein Gedicht. Die Rindssuppe verdient den Namen. Nur statt gehackter Petersilie würde ich mir gerne Schnittlauch in der Suppe wünschen.

Das Backhendel ist goldbraun gebacken, das Fleisch zart und saftig. Der Geschmack ist ausgezeichnet, nicht zu sehr gewürzt damit das Mais-Hendl seinen typischen Geschmack hervorheben kann. Dazu passt der Marinelli Kartoffelsalat gut dazu. Das war doch wieder ein gelungenes Mittagessen, das keine Wünsche offen ließ.

Nun kann ich gestärkt den trockenen Teil meines Besuches mit Thomas Glanzer besprechen. Beim Durchgehen der Küche und der Lagerräume konnte ich mich auch von der Sauberkeit und der guten Organisation überzeugen. Alles hat seinen vorgegebenen Platz. Da gibt es nichts zu bemängeln.

Thomas Glanzer kommt zu mir an den Tisch. Wir unterhalten uns über seinen Betrieb. Herr Glanzer ist sehr angergiert. Das sieht man auch in der Speisenkarte. Es werden laufend Aktionen den saisonalen Gegebenheiten angepasst ( Cordon Bleu des Monats, Steakkarte vom heimischen Rind und neu ist auch das Straußen-Steak aus regionaler Zucht, Osttiroler Krapfen der Saison mit verschiedenen Füllungen angepasst etc.).

Es freut mich, dass das Gasthaus Marinelli ein Teil der Tiroler Wirtshauskultur ist. Das sehen auch die Gäste so, denn laut Herrn Glanzer finden immer mehr junge Gäste den Weg ins Marinelli und lassen sich die Köstlichkeiten aus der Region schmecken.
Mittlerweile ist es schon früher Abend. Ich verabschiede mich und wünsche der Familie Glanzer alles Gute.


Montag, 22. Februar 2016

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