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Besuchsbericht Gasthaus Himmelhof // Schwaz vom 20.01.2016

Ich treffe zu Mittag im Gasthaus Himmelhof ein. Das Lokal ist gut besucht. Herr Erich Harasser kommt auf mich zu, begrüßt mich herzlich und bietet mir freundlich einen Tisch an.

Herr Harasser kommt mit der Speisekarte und fragt nach meinem Getränkewunsch. Gleichzeitig erhalte ich die heutigen Empfehlungen die nicht in der Karte stehen. Unter anderem sind das Szegediner Gulasch, Kalbsrahmbeuschel, Piccata Milanese und einen frischen Schweinekrustenbraten mit Ofenleber.

Der Schweinebraten wird sofort bestellt, denn wann bekommt man heute noch Ofenleber. Ich schaue noch in der Karte, welche Suppe ich nehmen werde. Hier fällt die Entscheidung auf eine Leberknödelsuppe. Tja, etwas viel Leber heute, aber man sollte das essen auf das man Lust hat. Herr „Cholesterin“ wird sich freuen.

Nach kurzer Wartezeit wird die Leberknödelsuppe von der Bedienung Claudia serviert. Beim zerteilen des Knödels wird klar, dieser hier ist hausgemacht. Die Konsistenz ist flaumig, der Geschmack einfach ein Gedicht. Die heiße Rindssuppe tut ihr übriges, wohlschmeckend nach Fleisch und Knochen. Ein sehr guter Einstieg.

Nun habe ich Zeit meine nähere Umgebung zu beobachten. Fast jeder Tisch ist von Einheimischen besetzt. Ich bemerke, dass nahezu alle Gäste die Empfehlungen des Hausherrn bestellen oder bestellt haben. Das zeugt von hohem Vertrauen der Hausherrin Rosi Harasser gegenüber. Im weiteren Verlauf stelle ich auch fest, dass nahezu alle Gäste namentlich von Herrn Harasser angesprochen werden. Das bestätigt meinen sehr guten Eindruck.

Doch nun wird mein Hauptgang serviert. Ein Schweinekrustenbraten der den Namen zu 100% verdient. Ein magerer Schweinebauch der geschmacklich und von der Konsistenz keine Wünsche offen lässt. Die Kruste knackt jeden Millimeter.

So muss ein Krustenbraten schmecken. Nun zur Ofenleber, die ich seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gegessen habe. Sie ist flaumig, toll im Geschmack und ein wahrer Gaumenschmaus. Dazu bekomme ich ein hausgemachtes Kartoffelpüree und ein leicht gebundenes Natursaftl. Das ist Tiroler Wirtshauskultur!

Die Bedienung Claudia fragt mich sehr freundlich, ob es noch ein Dessert sein darf. Ich muss jedoch ablehnen, weil einfach nichts mehr Platz hat. Doch einen obligatorischen Kaffee bestelle ich noch. Dieser Kaffee verdient den Namen. Ein würdiger Abschluss.
Herr Erich Harasser gesellt sich nun zu mir.

Wir sprechen über die Herausforderungen in der Gastronomie. Hier erfahre ich auch, dass Herr Harasser vorwiegend ganze Tiere bei regionalen Bauern kauft und selbst zerlegt.

Die Resonanz seiner Stammgäste gibt ihm recht.
Mit Rosi und Erich Harasser habe ich als sehr engagiertes Wirte Ehepaar kennen gelernt. Die Küche und das Service sind ausgezeichnet und jeder Arbeitsschritt wird aus Überzeugung getan. Man kann der Familie Harasser nur gratulieren und den Himmelhof wärmstens empfehlen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.
Mittwoch, 20. Jänner 2016

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