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Besuchsbericht Gasthof Esterhammer // Buch b. Jenbach vom 21.01.2016

Ich treffe zu Mittag im Gasthaus Esterhammer ein. Es empfängt mich ein nostalgisches Ambiente. Ich gehe links in die Gaststube. Die Bedienung ist mit der Betreuung der Gäste beschäftigt. An einem anderen Tisch steht augenscheinlich die Senior-Chefin und unterhält sich mit einem etwas älteren Ehepaar.

Ich setze mich an einen freien Tisch und schaue mir die Stube genauer an. Die Einrichtung bzw. das Täfer und die Kassettendecke sind fast 300 Jahre alt, das ist schon beeindruckend. Auf jedem Tisch und auch auf den Fensterbänken sind frische Blumen. Da kümmert sich jemand offenkundig gut um die Tischkultur. Nun kommt die Bedienung, ihr Name ist Claudia, zu mir und fragt ob ich im Raucher- oder Nichtraucherbereich sitzen möchte. Da hier nur wenige Gäste sitzen, bleibe ich.

Meine Bedienung reicht mir die Speisekarte, die mit Filzstoff eingebunden ist. Das passt wirklich gut zum Haus. Die Karte ist mit einigen Tiroler Schmankerln versehen. Ich entscheide mich für eine Lammstrudel-Suppe und als Hauptgang ein Tiroler Gröstel. Mittlerweile hat sich die Senior-Chefin von den Gästen verabschiedet und kommt an meinen Tisch. Sie begrüßt mich höflich und wir wechseln ein paar nette Worte. Das ist noch wirklich alte Schule.
Eine nette Geste die jeder Gast zu schätzen weiß.
Mittlerweile ist meine Vorspeise eingetroffen.

In einer sehr gut abgeschmeckten Suppe schwimmen zwei Stück Lammstrudel. Im Geschmack vorzüglich und am Gaumen dezent nach Lamm. Eine sehr gute Wahl wie ich meine. Nachdem ich den letzten Löffel Suppe genossen habe, frage ich nach ob Herr Norbert Graus im Hause ist. Leider ist er heute nicht da. Auch ein Wirt muss sich einmal einen Tag Ruhe gönnen.

Doch nach wenigen Minuten kommt, wie ich dann im laufenden Gespräch erfahre, seine Schwester Frau Notburga und vertritt äußerst charmant den Chef des Hauses.

Nun kommt schon das Tiroler Gröstel, das traditionell in der Gusspfanne serviert wird. Dazu gibt es einen Krautsalat. Die Kartoffelscheiben sind goldbraun gebraten, mit Stücken von Schweinebraten, Speck und Zwiebel in einem sehr guten Mengenverhältnis. Obenauf darf natürlich das Spiegelei nicht fehlen. Das Gröstel ist nicht zu fett und sehr gut gewürzt. Da fällt mir auf, dass ich bei meinen Besuchen der Mitgliedsbetriebe der Tiroler Wirtshauskultur noch nicht einmal nachwürzen musste.

Die Portion ist so groß, dass ich leider nicht alles aufessen kann.
Die Bedienung Claudia überredet mich sehr charmant ein Dessert zu nehmen. Ich entscheide mich für ein Kastanienmousse mit Birnenstücken und Weichseln. Was soll ich sagen, es schmeckte ausgezeichnet.

Der Gasthof Esterhammer ist in jedem Fall eine Empfehlung wert. Man muss Herr Graus zu seinen Mitarbeitern gratulieren, denn Sie machen augenscheinlich bei deren Arbeit keinen Unterschied, ob der Chef da ist oder nicht.

Ich übergebe das Qualitätssiegel für 2016 und verspreche in der nächsten Zeit einen Besuch abzustatten, um Herrn Graus kennen zu lernen. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.

Donnerstag, 21. Jänner 2016

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