Besuchsbericht Gasthaus Nester // Stumm i. Z. vom 21.06.2014

Bei der Anfahrt ahnte ich noch nicht, was die Familie Hauser im abgelaufenen Jahr geleistet hat. Im „Gesichtsbuch“ habe ich bereits mitbekommen, dass umfangreiche Umbau- und Sanierungs-maßnahmen vorgenommen wurden. Auf der „Homepage“ des Hauses habe ich gesehen bzw. gelesen, dass im Gasthof Nester quasi „kein Stein“ auf dem Anderen geblieben ist.

Beim Betreten der Stuben bin ich sprachlos. Die Familie hat es mit Bravour verstanden, die Tradition mit der Moderne zu verbinden aber gleichzeitig einen eigenen, der Art der Familie entsprechenden Stil zu verwirklichen. Das Resultat ist schlichtweg umwerfend. Die beiden Stuben wurden „generalsaniert“ und teils mit vorhandenem Bestand ausgestattet - mir fehlen die Worte! – Nun ist das gesamte Konzept schlüssig und ich kann jedem Leser dieser Zeilen nur empfehlen, den Gasthof zu besuchen, zu staunen und zu bewundern und sich an den Köstlichkeiten von Georg zu laben.. Zur herausragenden gastronomischen Leistung von Georg Hauser jun. passt nunmehr das Ambiente, die Einrichtung, die Ausstattung und auch sonst alles. Und sollte zum herrlichen Essen dann der passende Wein etwas reichlich genossen werden, dann verfügt der Gasthof auch seit neuen über drei Wohnungen. Also kann man bei Familie Hauser jetzt auch nächtigen,. – Nun aber zum kulinarischen Teil dieses Berichtes.

Aus der ansprechend und professionell gestalteten Speisenkarte wähle ich Nesters Sülze - unverändert und legendär, so steht es geschrieben. Alsbald serviert mir die mir seit meinen letzten Besuchen bestens bekannte Frau Andrea in einem tiefen Teller 3 Scheiben von der ausgezeichneten und hausgemachten Sülze. Der Geschmack vom Dressing mit dem Steirischen Kernöl harmoniert sehr gut mit diesem kalten Speisenauftakt. Ein Sträußchen vom Thymian und ein Radieschen als Garnitur und fertig ist diese Köstlichkeit.

Als Hauptgericht erbitte ich mir die Zillertaler Krapfen. – Schon oft habe ich diese regionale Köstlichkeit gegessen, aber im Gasthof Nester ist halt alles etwas besser. Erdäpfel – Bauerntopfen – Graukas – Schnittlauch (Zillertaler Krapfen werden in jedem Dorf im Zillertal ein bisschen anders zubereitet ) – so beschreibt Familie Hauser diese regionale Spezialität. Nun- ich meine, diese Krapfen zählen zu den Besten, welche ich jemals gegessen habe. Mit ein wenig Sauerrahm serviert ist dies ein wirklich empfehlenswertes Gericht.

Nunmehr gibt es etliche Gründe den neu renovierten Gasthof zu besuchen. Der unermüdliche Einsatz und der unglaubliche Fleiß der gesamten Familie haben bewirkt, dass dieses Tiroler Wirtshaus nunmehr ein Haus von bester Qualität ist. – Mit Georg jun. durfte ich einen Rundgang durch den Betrieb machen und ich war wirklich beeindruckt. Er hat noch so viele Pläne und Ideen und so bin ich mir sicher, dass sich der Gasthof Nester auch in Zukunft prächtig weiterentwickeln wird.


21. Juli 2014

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